Smartphone-Überflieger: Xiaomi verkaufte über 61 Millionen Geräte

Smartphone-Überflieger: Xiaomi verkaufte über 61 Millionen Geräte

Der chinesische Smartphone-Aufsteiger Xiaomi hat den Absatz seiner Geräte im vergangenen Jahr mehr als verdreifacht. Das Unternehmen arbeitet derzeit an einer Expansion in andere Länder in Asien.

Der führende chinesische Handy-Hersteller Xiaomi hat im vergangenen Jahr seinen Umsatz mehr als verdoppelt. Die Erlöse seien um 135 Prozent auf umgerechnet rund zehn Milliarden Euro geklettert, teilte Firmenchef Lei Jun am Sonntag über den Kurznachrichtendienst Weibo mit. Xiaomi verkaufte nach Leis Worten 2014 etwas mehr als 61 Millionen Handys, ein Plus von 227 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zahlen zum Ergebnis nannte Lei nicht.

Xiaomi

  • Das Unternehmen

    Xiaomi wurde 2010 gegründet und ist heute der Marktführer im Smartphone-Markt in China – vor Samsung.

  • Der Name

    Xiaomi heißt übersetzt Hirse – wortwörtlich „Kleiner (Xiao) Reis (Mi).“ Im übertragenden Sinn soll das Reiskorn dafür stehen, dass sie klein anfangen haben.

  • Die Hardware

    Xiaomi setzt auf High-End-Bauteile verschiedener Hersteller. Die Prozessoren liefert Qualcomm, einer der ersten Investoren des Unternehmens.

  • Die Software

    Xiaomi-Geräte werden mit einer angepassten Version des Mobilbetriebssystems Android ausgeliefert. Neben einer alternativen Oberfläche enthält das Miui benannte System extra entwickelte Anwendungen.

  • Die Zahlen

    Seit der Gründung ist Xiaomi um 135 Prozent gewachsen. 2015 verkaufte der Gerätehersteller weltweit 71 Millionen Smartphones – das Unternehmen hatte allerdings einen Absatz von 100 Millionen Geräten erwartet.

  • Die Mitarbeiter

    Xiaomi beschäftigt 8.000 Mitarbeiter – davon sind 3.000 bis 4.000 Angestellte Entwickler.

Xiaomi ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen und weltweit zum drittgrößten Hersteller von Mobiltelefonen aufgestiegen - hinter den Platzhirschen Samsung und Apple. Zu verdanken hat Xiaomi den Aufstieg vor allem seiner Stärke auf dem Heimatmarkt China. Dort ist das Unternehmen mit seinen im Vergleich günstigen Design-Handys Marktführer. Doch die Gewinnmargen sind gering, wie die im vergangenen Monat veröffentlichten Ergebnisse für einen Teil des Xiaomi-Geschäfts zeigten. Große Xiaomi-Rivalen in China sind Coolpad, Lenovo, ZTE und Huawei.

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Nach Leis Worten wird sich das Wachstum des chinesischen Handy-Marktes in diesem Jahr abschwächen. Das Unternehmen konzentriere sich daher auf neue Produkte und Märkte. Vergangene Woche stellten Investoren wie Private-Equity-Firmen, Staatsfonds und Internet-Konzerne dem Unternehmen insgesamt 1,1 Milliarden Dollar frisches Geld zur Verfügung. Nach dieser Finanzierungsrunde ist Xiaomi 45 Milliarden Dollar schwer und gehört damit zu den teuersten nicht börsennotierten Technologieunternehmen.

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