Smartphones: Xperia verschafft Sony sechsfachen Gewinn

Smartphones: Xperia verschafft Sony sechsfachen Gewinn

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Sony-Chef Kazuo Hirari kann sich über seine letzte Quartalsbilanz freuen. Ohne eine günstige Kursentwicklung wäre die Freude sicher geringer ausgefallen.

Im vergangenen Quartal hatte der Vorstand von Sony noch auf seine Boni verzichtet. Jetzt hat der Konzern Umsatz und Gewinn enorm gesteigert. Grund dafür ist das neue Modell Xperia und der schwache Yen.

Nachdem Sony Ende März zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder schwarze Zahlen vorgelegt hatte, hat der japanische Konzern seinen Gewinn im ersten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum versechsfacht. Grund dafür ist das neue Smartphone Xperia, das Mitte Mai auf den Markt kam. Das Unternehmen bestätigte seine Gewinnerwartung und erhöhte seine Umsatzprognose von 7,5 auf 7,9 Billionen Yen.

Mobilsparte brummt

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Weltweit hat Sony im vergangenen Quartal rund 36 Prozent mehr mobile Endgeräte verkauft. Im Heimatmarkt Japan liegen die Verkaufszahlen von Sonys Xperia sogar weit über denen des Samsung-Flaggschiff Galaxy. Sonys Erfolg lässt sich allerdings nicht allein durch das Modell Xperia erklären. Weltweit wuchs der Markt für Smartphones im 2. Quartal 2013 laut IDC-Analysten um rund 52 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Damit verkauften Smartphone-Hersteller weltweit rund 80 Millionen Geräte mehr als im Vergleichszeitraum.

Nicht nur in Japan, sondern auch in Westeuropa kann Sony Erfolge verbuchen. Hier hat der Konzern seinen Marktanteil dank des Xperia-Smartphones von sechs auf zehn Prozent vergrößert. Damit liegen die Japaner vor LG und Nokia. Apple und Samsung genießen allerdings immer noch einen bedeutenden Vorsprung.

Federweiche Kursentwicklung

Der Erfolg lässt sich allerdings nicht auf Sonys Leistungen allein zurückführen. Ein Teil des gestiegenen Umsatzes, rund 500 Millionen Dollar, verbucht der Konzern wegen der günstigen Kursentwicklung des Yen. Das federt zum Beispiel die schwachen Verkaufszahlen bei Video- und Digitalkameras ab. Ohne den Anstieg des Yen wäre der reine Verkaufsumsatz um drei Prozent gesunken.

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Davon profitiert hat auch Sonys TV-, Film- und Musikgeschäft. Die Sparte erzielte im vergangenen Quartal zwar Gewinne. Ihre Zukunft bei Sony ist aber ungewiss. Daniel Loeb, Chef des Hedgefonds Third Point und Großaktionär bei Sony, hat bereits öffentlich darauf gedrängt, die in den letzten Jahren verlustreichen Sparten abzuspalten. Loeb ist bekannt dafür, dass er sich stark in das Management seiner Beteiligungen einmischt. Sony teilte mit, die Vorschläge im Vorstand zu beraten. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen.

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