Software AG: IT-Konzern erzielt neue Bestmarken

Software AG: IT-Konzern erzielt neue Bestmarken

, aktualisiert 19. Januar 2016, 14:26 Uhr
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Im vierten Quartal war das Darmstädter Unternehmen so profitabel wie nie zuvor.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Software AG hat ihre Krise endgültig überwunden. Sie überzeugt mit einem furiosen Jahresschlussspurt, verbucht Rekorde und sorgt für Euphorie an der Börse. Zugleich wagt der Konzern einen Blick in die Zukunft.

FrankfurtEin starkes Lizenz-Geschäft mit Integrationssoftware für Unternehmen beflügelt die Software AG. Im vierten Quartal war das Darmstädter Unternehmen so profitabel wie nie zuvor. „Durch organisches Wachstum und gezielte Prozessoptimierungen haben wir die Profitabilität der Software AG im abgelaufenen Quartal auf ein neues Niveau gehoben“, sagte Finanzchef Arnd Zinnhardt. An der Börse kam das gut an: Die Aktien stiegen zeitweilig um mehr als 16 Prozent auf ein Drei-Jahres-Hoch von 29,91 Euro - zugleich der größte Kurssprung seit mehr als sieben Jahren.

Im vierten Quartal kletterte die operative Umsatzrendite (Ebita) auf den Rekordwert von 36 Prozent. Im Gesamtjahr lag sie bei 30 Prozent und damit über den in Aussicht gestellten 28 bis 29 Prozent. Dazu trug neben Kostensenkungen und einer Verbesserung des Vertriebs auch eine stärker als erwartet gestiegene Zahl von Wartungsverträgen bei - noch nie seien es so viele wie 2015 gewesen.

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Hinzu kam ein kräftiges Plus bei den Lizenzumsätzen in der Hoffnungssparte Digital Business Platform (DBP), dem Geschäft mit Integrationssoftware für Unternehmen. Dieses legte im vierten Quartal um 23 Prozent auf 74 Millionen Euro zu - der erste prozentual zweistellige Zuwachs seit dem ersten Quartal 2014, wie UBS-Analyst Michael Briest kommentierte.

Insgesamt kletterte das operative Ergebnis im Gesamtjahr um acht Prozent auf gut 259 Millionen Euro. Der Umsatz legte um zwei Prozent auf 873 Millionen Euro zu. In diesem Jahr rechnet der Vorstand mit einer weiteren leichten Verbesserung der operativen Rendite auf 30 bis 31 Prozent. In der DBP-Sparte peilt das Management währungsbereinigt einen Produktumsatz von fünf bis zehn Prozent an nach einem Plus von zwei Prozent im vergangenen Jahr. Auch der Lizenzumsatz soll in diesem Bereich wieder zweistellig zulegen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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