Stellenstreichungen im Ausland: T-Systems verkauft Tochter IDS an Aurelius

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Zentrale von T-Systems

von Michael Kroker

T-Systems, die Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom, wird die Frankfurter Tochter Individual Desktop Solutions (IDS) an die Münchner Beteiligungsgesellschaft Aurelius verkaufen.

Zudem will T-Systems-Chef Reinhard Clemens im Ausland 2000 bis 2500 Stellen streichen – rund zehn Prozent der gut 23.000 im Ausland Beschäftigten. Das berichtet die WirtschaftsWoche und beruft sich auf Insider aus dem Umfeld des T-Systems-Aufsichtsrats.

Die Schritte sind Teil einer großen Umstrukturierung, mit der Clemens das IT-Dienstleistungsgeschäft profitabler machen will. IDS betreibt mit der Installation und Wartung von Computersystemen ein personalintensives Geschäft. Vom Verkauf an Aurelius, zu dessen Portfolio etwa der Spirituosenhersteller Berentzen und die Ex-Bosch-Tochter Blaupunkt gehören, sind 620 Mitarbeiter betroffen. Erst kürzlich wurde bekannt, dass T-Systems bis Ende 2015 rund 4900 der zurzeit 29.000 deutschen Stellen streichen will. T-Systems wollte den IDS-Verkauf nicht kommentieren, bestätigte aber indirekt Abbaupläne im Ausland. „Die Notwendigkeit für den Umbau unseres Geschäftsmodells besteht nicht nur in Deutschland“, teilte das Unternehmen mit.

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