Streaming-Anbieter: Musikdienst Rara.com startet in 23 Ländern

Streaming-Anbieter: Musikdienst Rara.com startet in 23 Ländern

, aktualisiert 13. Dezember 2011, 18:39 Uhr
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Eine junge Frau hört sich auf einer Messe über Kopfhörer Musik an.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Verträge mit den „major labels“ stehen, Dienstleister Omnifone liefert die Infrastruktur und bald wird auch Hewlett-Packard bei der Verbreitung helfen. Rara.com will den großen Streaming-Anbietern Konkurrenz machen.

BerlinNeue Konkurrenz bei Musik aus dem Netz: Mit einem internationalen Start will der Dienst Rara.com Streaming-Anbieter wie Spotify und Pandora herausfordern. Der Abo-Service werde im Laufe der Woche in 23 Ländern verfügbar sein, teilten die Betreiber am Dienstag mit - darunter Deutschland. Der Streaming-Dienst biete Zugang zu rund zehn Millionen Titeln aller großen Plattenfirmen.

Hinter dem Portal stehen die Gründer des britischen Dienstleisters Omnifone, der im Auftrag von Firmen wie Sony und Research in Motion (RIM) webbasierte Musik-Plattformen betreibt und auch die Infrastruktur von rara.com stellt. Nutzer können die Musik per Internetverbindung auf ihr Gerät streamen. Der Online-Zugang zu rara.com kostet regulär rund 5 Euro im Monat, bei der Nutzung mobiler Geräte werden 10 Euro fällig. In den ersten drei Monaten kostet der Dienst rund 1 Euro, mobil 2 Euro.

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Rara.com hat Lizenzvereinbarungen mit Universal Music, Sony, EMI und Warner Music - damit sind die weltweit größten Musikkonzerne - die „major labels“ - an Bord. Zudem stellten mehrere andere Labels ihr Angebot zur Verfügung, erklärte das Unternehmen. Auch mit den Verwertungsgesellschaften habe man eine Vereinbarung getroffen, darunter die Gema in Deutschland.

Der Dienst nimmt zunächst vor allem Europa und Nordamerika ins Visier. Er sei in Ländern wie Deutschland, Frankreich und Spanien, zudem in den USA, Kanada und Mexiko verfügbar. Rara.com läuft auf dem PC, außerdem auf Smartphones mit Android sowie dem iPhone von Apple. Eine Kooperation mit dem weltgrößten PC-Hersteller Hewlett-Packard soll bei der Verbreitung helfen: Der Konzern installiert rara.com auf „den meisten“ in Europa verkauften Computern.

Quelle:  Handelsblatt Online
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