Street-View-Autos: Google-Autos fahren wieder durch Deutschland

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Street-View-Autos: Google-Autos fahren wieder durch Deutschland

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Ein Kameraauto des Internetdienstanbieters Google.

von Jürgen Rees

Google-Autos fotografieren wieder in deutschen Städten. Die Bilder sollen den Kartendienst Maps verbessern. Sollen die Daten auch für Googles selbstfahrende Autos zum Einsatz kommen?

Sie sind wieder unterwegs: Die Fahrzeuge mit dem auffälligen, etwa 2,5 Meter hohen Kameramast, an dem ein Laserscanner und andere Sensoren angebracht sind, sind deutlich als Google-Autos zu erkennen.

Seit gestern fahren Googles Street-View-Autos wieder auf Deutschlands Straßen, um die Umgebung zu fotografieren. Unterwegs sind sie laut der Pressemitteilung in: Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Bremen, Leipzig, Dresden, Hannover, Nürnberg, Duisburg, Bochum, Wuppertal und Bielefeld. Im nächsten Jahr will Google die Fahrten auch auf andere Regionen Deutschlands ausweiten. Unter g.co/MapsFahrten finden sich aktuelle Informationen darüber, wo die Google-Autos gerade fahren.

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Googles Kerngeschäftsfelder

  • Google Advertising

    Geschäftsfeld: Online-Anzeigenvermarktung

    Marktanteil: 47 Prozent

  • Google Apps

    Geschäftsfeld: Cloud Software

  • Chrome

    Geschäftsfeld: Internet-Browser

    Marktanteil: 43 Prozent

  • Google Checkout

    Geschäftsfeld: Online-Bezahlsystem

  • Android + Google Play Store

    Geschäftsfeld: Mobil-Betriebssystem/App-Store

    Marktanteil: 81 Prozent

  • Google Maps + Waze

    Geschäftsfeld: Online-Kartendienst, Navigation

  • Youtube

    Geschäftsfeld: Internet-Videos

    Marktanteil: 82 Prozent

  • Google Search

    Geschäftsfeld: Internet-Suche

    Marktanteil: 69 Prozent

  • Gmail

    Geschäftsfeld: Web-Mail-Dienst

  • Google+

    Geschäftsfeld: Social Network

    360 Mio. Nutzer

Nach Angaben des Internetkonzerns sollen jedoch keine neuen Bilder veröffentlicht werden. Stattdessen sollen die Fahrten dazu dienen, „Straßennamen, Straßenschilder, Streckenführungen und Informationen über Geschäfte und andere Orte” zu überprüfen. Auf diese Weise will Google zum Teil veraltete Informationen in seinem Kartendienst Maps aufspüren und aktualisieren.

Die Street-View-Fahrten hatten vor allem in Deutschland für hitzige Datenschutzdiskussionen gesorgt. Inzwischen können Hausbesitzer die Bilder ihrer Hausfassade auf Antrag in dem Dienst verpixeln lassen. Um erneute Aufregung zu vermeiden, hat Google sich nun beim Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, Johannes Caspar, rückversichert.

Dieser bestätigt in einer Pressemitteilung, dass Google die neuen Daten nur zur Aktualisierung und Verbesserung des bestehenden Dienstes verwende. Auch würden – anders als in der Vergangenheit – keine WLAN- oder Funknetzdaten ausgewertet.

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