Telefónica Deutschland: Mobilfunker kämpft weiter mit Übernahme-Folgen

Telefónica Deutschland: Mobilfunker kämpft weiter mit Übernahme-Folgen

, aktualisiert 26. Juli 2017, 09:31 Uhr
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Telefónica Deutschland muss nach der E-Plus-Übernahme 2014 nach wie vor viel Geld auf nicht mehr benötigte Mobilfunksendestationen und die gezahlte Übernahmeprämie abschreiben.

Quelle:Handelsblatt Online

Auch im zweiten Quartal des laufenden Jahres macht sich bei Telefónica Deutschland die E-Plus-Übernahme aus dem Jahr 2014 bemerkbar. Trotz vieler neuer Verträge verzeichnet der Konzern einen Millionenverlust.

MünchenDer Telekommunikationskonzern Telefónica Deutschland (O2) kommt im laufenden Geschäft wieder besser voran, muss aber weiter die milliardenschwere Übernahme von E-Plus verdauen. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen kletterte im zweiten Quartal um 4,3 Prozent auf 472 Millionen Euro, wie das TecDax-Schwergewicht am Mittwoch mitteilte. Unter dem Strich stand ein Verlust von 40 Millionen Euro.

Die Münchner müssen nach der E-Plus-Übernahme 2014 nach wie vor viel Geld auf nicht mehr benötigte Mobilfunksendestationen und die gezahlte Übernahmeprämie abschreiben. Vor einem Jahr hatte der Verkauf von Funkmasten für einen Sonderertrag und damit für einen Gewinn von 252 Millionen Euro gesorgt.

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Die Zahl der Mobilfunkverträge im zweiten Quartal konnte der nach Sim-Karten größte deutsche Mobilfunker um 197.000 steigern. Beim Umsatz machten sich vor allem von der Bundesnetzagentur gesenkte Entgelte für die Durchschaltung von Anrufen aus fremden Netzen bemerkbar, der Erlös ging um 3,4 Prozent auf 1,77 Milliarden Euro zurück. Im dritten Quartal wird noch der Wegfall der lukrativen EU-Roaminggebühren auf Telefónica zukommen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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