
Den HaagDie niederländische Telefongesellschaft KPN wehrt sich gegen die Offensive von América Móvil und stellt seine E-Plus-Tochter auf den Prüfstand. Das Unternehmen prüfe strategische Optionen für Deutschlands drittgrößten Mobilfunker, teilte KPN am Freitag in Den Haag mit. Die Prüfung aller Optionen für die belgischen Aktivitäten laufe weiter.
Die América-Móvil-Offerte von 8 Euro je Aktie sei zu niedrig und spiegele nicht das Potenzial des Unternehmens wider. Die KPN-Führung empfiehlt ihren Aktionären daher, das Gebot nicht anzunehmen. Die Absichten des mexikanischen Unternehmens seien weiterhin unklar.
Der Großaktionäre sei nicht willens, in einem Aktionärspakt mit KPN zu binden. Im Mai hatte América Móvil ein Angebot an KPN-Aktionäre vorgelegt, womit die Mexikaner ihren Anteil am Unternehmen von etwa 5 Prozent auf 27,7 Prozent aufstocken wollen.























