Telekom verfehlt Ziel: Europa-Umsätze schlechter als erwartet

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Claudia Nemat, die Europa-Chefin der Telekom

von Jürgen Berke

Die europäischen Auslandsgesellschaften der Deutschen Telekom sind mit stärkeren Umsatz- und Gewinneinbußen ins neue Geschäftsjahr gestartet und haben damit in den ersten beiden Monaten des ersten Quartals 2013 ihre selbstgesetzten Umsatz- und Gewinnziele verfehlt.

Laut internen Monatsberichten, die der WirtschaftsWoche vorliegen, klafft im Januar und Februar beim Umsatz gegenüber den Planzahlen eine Lücke von 48 Millionen Euro. Auch der operative Gewinn liegt 37 Millionen Euro hinter dem Zielen zurück.

Ursprünglich hatte Telekom-Europachefin Claudia Nemat bei den beiden wichtigsten Kennziffern der europäischen Auslandsgesellschaften ähnlich wie im Vorjahr mit einem Minus von etwa fünf Prozent gerechnet. Stattdessen brach der Umsatz im Januar und Februar um 6,7 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro ein. Beim operativen Gewinn liegt das Minus gegenüber dem Vorjahreszeitraum sogar bei neun Prozent und damit doppelt so hoch wie für das ganze Jahr 2013 geplant. Statt 777 Millionen Euro (wie im Januar/Februar 2012) erwirtschafteten die Tochtergesellschaften in den ersten beiden Monaten nur 707 Millionen Euro. Vorgesehen waren 743 Millionen Euro. Nemat ist seit Oktober 2011 im Vorstand der Telekom. Sie steuert über ihre neue Europa-Zentrale die vorher losen Auslandsbeteiligungen.

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