Telekommunikationsmarkt: Mobilfunk: Preiskampf verschärft sich

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Die geplante Fusion von E-Plus und Telefonicá verschärft den Preiskampf in der Mobilfunkbranche

von Thomas Kuhn

Vor der möglichen Übernahme des Mobilfunkers E-Plus durch die spanische O2-Mutter Telefónica verschärft sich der Preiskampf in der Branche weiter.

Am Montag will Tony Hanway, Chef von Service und Vertrieb bei Telefónica Deutschland, nach Informationen der WirtschaftsWoche deutschen Geschäftskunden erstmals einen Regeltarif mit unternehmensweit gültigen Paketen für Telefonate, SMS und Daten anbieten. Üblich war in der Branche bisher, Geschäftskundenverträge je Mitarbeiter zu buchen. Künftig können Unternehmen die Pakete auf beliebig viele Beschäftigte aufteilen und so flexibler abrechnen.

Der Preiskampf könnte allerdings die Fusion von E-Plus und O2 gefährden, über die im Mai die EU-Kommission entscheiden wird. Denn die EU fürchtet, dass dieser erbitterte Kampf um die Kunden nach einer Übernahme vorbei sein könnte. Ende Februar hatte EU-Kommissar Joaquín Almunia Bedenken angemeldet, der geplante Deal könnte genau diesen Wettbewerb im deutschen Mobilfunkmarkt gefährden.

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Den Preiskampf hatte diese Woche E-Plus eröffnet. Das Unternehmen bietet zwei neue Privatkunden-Tarife im E-Plus-Netz an, die faktisch das Ende hoher Roaming-Kosten in Europa bedeuten. Bei der monatlich drei Euro teuren Option EU Reise Flat sind Anrufe von Vertragskunden aus EU-Ländern und vielen anderen europäischen Staaten nach Deutschland bereits abgegolten. Anrufe im Ausland kosten nur neun Cent pro Minute. Der Discounter Alditalk, der für seine Prepaid-Angebote ebenfalls das E-Plus-Netz nutzt, streicht Roaming-Gebühren für Telefonate in der EU und der Schweiz sogar ganz.

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