Toshiba: Technologiekonzern erhöht Gewinnprognose

Toshiba: Technologiekonzern erhöht Gewinnprognose

, aktualisiert 28. September 2016, 11:41 Uhr
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FILE - In this July 20, 2015, file photo, shoppers watch air conditioners displayed at an electronics store in Tokyo. Scandal plagued Japanese electronics maker Toshiba Corp. is selling its medical unit to Japanese camera maker Canon Inc. for 665.5 billion yen ($5.9 billion). Both companies said Thursday, March 17, 2016, the deal has been completed. (AP Photo/Shizuo Kambayashi, File)

Quelle:Handelsblatt Online

Der japanische Elektronik-Konzern Toshiba hat seine Prognose für das erste Geschäftshalbjahr mehr als verdoppelt. Der Grund: Die hohe Nachfrage nach Speicherchips für Smartphones vor allem aus China.

TokioNach einem Bilanzskandal im vergangenen Jahr rechnet der japanische Technologiekonzern Toshiba wieder mit besseren Geschäften. Für den Zeitraum von April bis September werde nun ein operatives Ergebnis von umgerechnet 620 Millionen Euro erwartet, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Zuvor war Toshiba lediglich von einem Gewinn von 266 Millionen Euro ausgegangen. Vor allem chinesische Mobilfunkhersteller hätten mehr Chips mit höherer Speicherkapazität bestellt. Zudem seien auch Festplatten für PCs und Spielekonsolen gefragt gewesen.

Toshiba hatte lange Zeit seine Gewinne zu hoch ausgewiesen. Eine Untersuchungskommission war im vergangenen Jahr zu dem Schluss gekommen, dass der Technologiekonzern den Nettogewinn über sieben Jahre hinweg aufgebläht hatte. Daraufhin musste der Konzern seine Bilanzen mehrfach nach unten korrigieren, insgesamt um rund 225 Milliarden Yen.

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Inzwischen baut Toshiba umfangreich um. Reichte die Produktpalette zuvor von Laptop-Computern bis zu Atomkraftwerken, will man sich jetzt auf Speicherchips, das Energiegeschäft und den Infrastrukturbereich konzentrieren. In diesem Jahr will Toshiba in die Gewinnzone zurück. Der Konzern legt seine Zahlen für das erste Geschäftshalbjahr am 11. November vor. An Umsatz werden jetzt 2,55 Billionen statt wie bisher angenommen 2,47 Billionen Yen erwartet.

Quelle:  Handelsblatt Online
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