Umsatz wächst leicht: TV-Hersteller Loewe stoppt Abwärtstrend

03. November 2011, aktualisiert 03. November 2011, 13:54 Uhr
LCD-Fernseher von Loewe: Im November startet das das Unternehmen eine großangelegte TV-Werbekampagne in Deutschland. Quelle: dapdBild vergrößern
LCD-Fernseher von Loewe: Im November startet das das Unternehmen eine großangelegte TV-Werbekampagne in Deutschland. Quelle: dapd
Quelle: Handelsblatt Online

Der Fernseherhersteller Loewe hat seinen Verlust im abgelaufenen Quartal etwas eingedämmt. Der Fehlbetrag reduzierte sich binnen Jahresfrist auf 3,9 Millionen Euro. Die Anleger honorierten das.  

MünchenWährend der Fehlbetrag von zuvor 4,1 Millionen Euro etwas zurückgefahren werden konnte, legte der Umsatz des TV-Geräte-Produzenten im Sommervierteljahr um ein Prozent auf 67,4 Millionen Euro zu. An der Börse kam die Nachricht gut an: Die Loewe-Aktie legte fünf Prozent zu. Für das wichtige Weihnachtsgeschäft zeigte sich Deutschlands größter Fernseherhersteller optimistisch. „Nach dem erfolgreichen Auftritt von Loewe auf der diesjährigen Funkausstellung in Berlin rechnet das Unternehmen im Rahmen der allgemeinen konjunkturellen Erwartungen mit einem guten Saisongeschäft 2011“, hieß es.

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Vorstandschef Oliver Seidl peilt einen Umsatz von 90 Millionen Euro und damit verbunden schwarze Zahlen im Jahresendspurt an. Im Gesamtjahr werde der Konzerumsatz allerdings wegen des schwachen Markts für Unterhaltungselektronik unter dem des Jahres 2010 liegen, auf Jahresbasis sei ein Verlust in Sicht.

Im November startet das Kronacher Traditionsunternehmen erstmals eine großangelegte TV-Werbekampagne in Deutschland. Der Heimatmarkt ist der einzige, der für Loewe zuletzt noch wuchs. Das Auslandsgeschäft knickte um 17 Prozent ein. Die angedachte Expansion nach China lässt noch auf sich warten. „Wir konzentrieren uns zunächst auf unsere Stammmärkte“, sagte Seidl in einer Telefonkonferenz. Alles Weitere sei noch Thema interner Diskussionen.

Der japanische Großaktionär Sharp, dem gut ein Viertel der Loewe-Anteile gehören, hatte sich skeptisch über die Absichten geäußert. Die Verhandlungen über eine engere Kooperation mit den Japanern ziehen sich indes hin. Bis Jahresende würden voraussichtlich erste konkrete Ergebnisse vorliegen, sagte Seidl.

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