US-Technologiekonzern: Gewinnsprung für Oracle

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US-Technologiekonzern: Gewinnsprung für Oracle

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Der US-Technologiekonzern Oracle hat von starken Software-Verkäufen profitiert und im zweiten Geschäftsquartal einen Gewinnsprung verzeichnet. Der Überschuss stieg von September bis November um 18 Prozent auf 2,58 Milliarden Dollar.

Cloud-Computing und Unternehmenssoftware treiben das Geschäft beim SAP-Konkurrenten Oracle an. Die Umsätze mit Hardware wie Server und Speichertechnik sinken hingegen.

Der Software-Konzern Oracle hat im vergangenen Vierteljahr einen Gewinnsprung geschafft. Der Ertrag stieg in dem Ende November abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal im Jahresvergleich um 18 Prozent auf 2,58 Milliarden Dollar (1,95 Mrd. Euro). Der Umsatz legte um drei Prozent auf 9,09 Milliarden Dollar zu, wie das Unternehmen nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte. Die Zahlen lagen größtenteils über den Erwartungen der Analysten.

Das Geschäft mit neuen Software-Lizenzen und Cloud-Abonnements - eine zentrale Kennziffer für die künftige Entwicklung - stieg um 17 Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar. Insgesamt steigerte der Software-Bereich die Erlöse um zehn Prozent auf 6,65 Milliarden Dollar.

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Oracle hatte in den vergangenen Monaten im Wettlauf mit dem deutschen Rivalen SAP Milliarden in Zukäufe im Cloud-Computing gesteckt, bei dem Dienste und Software direkt aus dem Netz bereitgestellt werden. Unter anderem kaufte Oracle-Chef Larry Ellison Spezialanbieter wie RightNow Technologies und Taleo. Die Cloud-Dienste sind dabei, das Geschäft mit Software für Unternehmen nachhaltig zu verändern - und Oracle und SAP wollen an der Spitze dieser Entwicklung sein.

Software-Konzern SAP sagt Oracle den Kampf an

Der Rekord von 2011 soll bei SAP den Auftakt für ein Turbowachstum bis 2015 bilden – und für einen Generalangriff auf den Rivalen Oracle.

Quelle: dpa

An Hardware wie Servern und Speicherlösungen hat Oracle dagegen derzeit wenig Freude. Der Umsatz mit Geräten sackte um 23 Prozent auf 734 Millionen Dollar ab und lag damit deutlich unter den Erwartungen der Analysten. Bei entsprechenden Dienstleistungen fiel der Umsatzrückgang mit einem Minus von sechs Prozent auf 587 Millionen Dollar weniger steil aus.

Oracle hatte unter anderem 2010 den Server-Spezialisten Sun Microsystems gekauft, um im Hardware-Bereich zu Punkten. Ellison verteidigte nach den Quartalszahlen erneut die Sun-Übernahme: Es sei einer der weitsichtigsten und profitabelsten Zukäufe gewesen, der Oracle einen technischen Vorsprung beschert habe.

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