Intel profitiert von Traditions- und Zukunftsgeschäft

Verdoppelte Gewinne: Intel profitiert von Traditions- und Zukunftsgeschäft

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Intel erholt sich.

Obwohl Intel gegen die Auswirkungen des sinkenden PC-Geschäfts ankämpft, verzeichnet der Chiphersteller überraschend gute Umsätze und Gewinne.

Der weltgrößte Chiphersteller Intel blickt optimistischer auf sein traditionelles PC-Geschäft und neue Bereiche wie künstliche Intelligenz oder selbstfahrende Autos. Nach einem überraschend starken Umsatz- und Gewinnanstieg im abgelaufenen Quartal hob der Konzern aus dem Silicon Valley am Donnerstag seine Prognose für das Gesamtjahr an.

Intel hat nur langsam auf den Trend zu Smartphones und Tablets reagiert und kämpft deswegen noch immer mit den Auswirkungen eines schrumpfenden PC-Geschäfts. Nach Analyse des Marktforschers IDC ging der Gesamtmarkt im zweiten Quartal allerdings nur um 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück. Erwartet wurden 3,9 Prozent. Davon konnte auch Intel profitieren: Der Umsatz in der Sparte Client Computing stieg um zwölf Prozent auf über acht Milliarden Dollar. Insgesamt legte der Umsatz auf 14,76 Milliarden Dollar zu. Der Nettogewinn verdoppelte sich etwa auf 2,81 Milliarden Dollar.

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Intel versucht wegen der PC-Schwäche, sich neue Geschäftsfelder zu erschließen und produziert etwa Chips für Rechenzentren. Außerdem übernimmt der Konzern den Spezialisten für autonomes Fahren, Mobileye. Intel-Chef Brian Krzanich kündigte an, der Kauf werde schon im laufenden Quartal und damit mehrere Monate früher als erwartet abgeschlossen.

Investoren nahmen die Zahlen positiv auf: Nachbörslich stieg der Aktienkurs um 0,8 Prozent.

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