Quelle: PressefotoDie iPhone-Jäger - Wer Apple auf den Fersen ist
Apple iPhone 4 S - Das Designerstück
Nun ist es offiziell - das neue iPhone soll 4 S heißen und am 14. Oktober in die Läden kommen. Äußerlich ist es nicht vom aktuellen Modell 4 zu unterscheiden. Die Neuerungen stecken im Inneren. Wichtigste funktionale Verbesserung ist die Funktion "Siri" - ein persönlicher digitaler Assistent, der mit Stimmbefehlen gesteuert wird. Der neue A5-Doppel-Kern-Prozessor macht das Handy gegenüber den Vorgängern deutlich schneller. Allerdings sinkt die maximale Standby-Zeit des Gerätes um ein Drittel von 300 auf 200 Stunden. Die Kamera wurde deutlich verbessert und soll Videos in HD-Qualität aufnehmen können. Die Antenne ist nun ebenfalls deutlich leistungsfähiger.
Technik, Preis:
Apple iOS 5
Zehn-Zentimeter-Display
960 x 640 Bildpunkte
Acht-Megapixel-Kamera
mehr als 425 000 Apps
Preis: 629 - 849 Euro (ohne Vertrag)
Quelle: REUTERSNokia Lumia 800/900 - Hoffnungsträger
Auf dem Ende 2011 in Europa debutierten Lumia 800 und dem auf der CES in Las Vegas für den US-Markt vorgestellten Lumia 900 ruhen Nokias Hoffnungen auf eine Überleben in der Smartphone-Ära. Die ersten Telefone auf der Basis der Windows-Phone-Plattform markieren das Ende von Nokias eigener Symbian-Software. Technisch können beide Handys gefallen: Die aus Polycarbonat-Blöcken gefrästen und mit Unibody-Gehäusen versehenen Telefone glänzen mit erstklassigen OLED-Displays von 3,7 und 4,3 Zoll Diagonale sowie je 800x40 Pixeln Auflösung. Auch die Acht-Megapixel-Kameras sind standesgemäß. Während das Modell 800 für UMTS-Netze ausgelegt ist, bringt das Lumia 900 bereits einen LTE-Chip für die nächste Funkgeneration mit. Theoretisch sind darin Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit pro Sekunde möglich. Nokia nennt für das zunächst nur im US-Netz von AT&T verfügbare Modell 900 ein maximales Download-Tempo von 50 Mbit/Sekunde.Technik, Preis:
Windows Phone 7.5
9,4- (L 800) bzw. 11-Zentimeter-Display (L 900)
800x480 Bildpunkte
Acht-Megapixel-Kamera
Preis: rund 400 Euro (Lumia 800, ohne Vertrag)
Quelle: dapdSony Xperia S - Markenbotschafter
Als erste Neuerscheinung nach der angekündigten Komplettübernahme des Handyproduzenten Sony Ericsson hat Sony das neue Top-Smartphone Xperia S unter dem neuen, alten Markennamen „Sony“ angekündigt. Mit Doppel-Kern-Prozessor und 4,3-Zoll-Bildschirm spielt es in der ersten Handy-Liga ganz oben mit. Die Display-Auflösung liegt über der des hoch gelobten Retina-Displays von Apples iPhones der 4. Genration. Die Zwölf-Megapixel-Fotokamera markiert einen neuen Spitzenwert für Fotohandys. Videos soll das Xperia S in Full-HD-Qualität aufzeichnen (1920x1080 Pixel), die Wiedergabe am Fernseher läuft über den eingebauten HDMI-Anschluss.Technik, Preis:
Android 2.3
Elf-Zentimeter-Display
1280x720 Bildpunkte
Zwölf-Megapixel-Kamera
Preis: rund 500 Euro (ohne Vertrag, Marktstart 1. Quartal)
Quelle: PressebildHuawei Ascend P1s – Schicker Chinese
Technische Spitzenwerte haben in der Handybranche selten lange Bestand. Gerade erst proklamierte Motorola für das neue Razr den Titel des dünnsten verfügbaren Smartphones. Doch schon ist absehbar, wer den Titel demnächst tragen dürfte. Der chinesische Telekom-Riese Huawei. Sein auf der CES präsentiertes High-End-Smartphone Ascend P1s ist mit 6,7 Millimetern noch mal einen knappen halben Millimeter dünner als das Razr. Mit 1,5-Gigahertz-Doppelkern-Prozessor, 4,3-Zoll-Amoled-Display und FullHD-Videoaufnahme ist der Anspruch der Chinesen klar: Sie wollen ganz nach oben in die Smartphone-Welt. Voraussichtlich ab dem 2. Quartal stellt sich der schicke Chinese der etablierten Konkurrenz.Technik, Preis:
Android 4
Elf-Zentimeter-Display
960x540 Bildpunkte
Acht-Megapixel-Kamera
Preis: noch offen, Markteinführung 2. Quartal 2012
Quelle: PressefotoSamsung Galaxy S2: Der Blick-Fänger
Die Zehn-Millionen-Marke beim Verkauf hatte Samsung für Ende 2011 angepeilt, nun aber schon im September geschafft. Trotz des Riesendisplays ermöglicht das Top-Gerät knapp sechs Stunden Dauertelefonieren. Wegen seines Plastikgehäuses wirkt das extrem schlanke Handy allerdings nicht sehr wertig und fast schon zerbrechlich.
Technik, Preis:
Google Android 2.3
Elf-Zentimeter-Display
800 x 480 Bildpunkte
neun Millimeter dick
Acht-Megapixel-Kamera
FullHD-Video
Preis (online, ohne Vertrag): ab 440 Euro
Quelle: PressefotoMotorola Atrix: Duales System
Mit dem Top-Modell Atrix markiert Motorola den Anspruch, an alte Technikstärken anzuknüpfen. So liefert der Prozessor mit rekordverdächtigen zwei Gigahertz Leistung Rechenpower satt. Trotz des extrem hellen Displays hält das wegen der umfangreichen Ausstattung etwas klobig geratene Telefon rund acht Stunden durch. Wer will, der verwandelt das Handy über ein Erweiterungsmodul mit Akku und integrierter Tastatur in eine Art Laptop light.
Technik, Preis:
Google Android
2.2 Zehn-Zentimeter-Display
960 x 540 Bildpunkte
WLAN-Hotspot
Fingerabdrucksensor
Preis (online, ohne Vertrag): ab 350 Euro
Quelle: PressefotoHTC Sensation: Das Block-Kraftwerk
Das Gehäuse aus dem Alublock gefräst, das Touch-Display aus gehärtetem Spezialglas – HTCs High-End-Handy präsentiert sich als robustes, opulent ausgestattetes Büro- Werkzeug, das dafür mit 150 Gramm etwas schwerer wiegt. Neben E-Mail- und Web-Zugriffen ermöglicht das Gerät auch Zugriffe auf HTCs Online-Filmverleih „Watch“. Die Ausdauer allerdings ist mit vier Stunden Dauergespräch eher mittelmäßig.
Google Android 2.3
Doppelkern-Prozessor
Elf-Zentimeter-Display
960 x 540 Bildpunkte
Acht-Megapixel-Kamera
FullHD-Video
Preis (online, ohne Vertrag): ab 425 Euro
Quelle: PressefotoNokia E7: Der Kult-Klassiker
Das Modell E7 ist die jüngste Evolutionsstufe von Nokias des Kult-Klassiker "Communicator". Es basiert auf Nokias angejahrtem Symbian-Betriebssystem des – das allerdings kommt in der jüngst erneuerten Version "Anna" ausgesprochen dynamisch und gut bedienbar daher. Hätte Nokia seiner Software früher diesen Funktionalitätsschub angedeihen lassen, Symbian stünde heute besser da. Wer am Handy nicht auf vernünftige Tasten verzichten will, bekommt mit dem E7 ein sehr robustes und funktional absolut konkurrenzfähig ausgestattetes High-End-Smartphone, das zudem mit 14 Millimetern Dicke bemerkenswert schlank geraten ist.
Technik, Preis:
Symbian 3 Anna
Zehn-Zentimeter-Display
640 x 360 Bildpunkte
Flash-Wiedergabe im Browser
Acht-Megapixel-Kamera
Ovi-Maps-Navigation
Hardware-Tastatur
Preis (online, ohne Vertrag): ab 325 Euro
Quelle: PressefotoSony Ericsson Xperia arc: Der Bogen-Funke
Über das Design lässt sich streiten, nicht aber darüber, dass Sony Ericsson mit dem elegant geschwungenen und nur 117 Gramm schweren Top-Modell ein echter Hingucker gelungen ist, der sich von der Masse der Android-Boliden deutlich abhebt. Der integrierte HDMI-Anschluss macht deutlich, dass das Gerät auch als Zuspieler für Flachbild-Fernseher gedacht – und dank der integrierten Acht-Megapixel-Kamera mit HD-Ready-Auflösung auch geeignet ist. Allerdings reicht auch hier die Qualität der Handy-Optik nur numerisch an die regulärer Digitalkameras heran.
Technik, Preis:
Android 2.3
10,8-Zentimeter-Display
854 x 480 Bildpunkte
Acht-Megapixel-Kamera
HDMI-Anschluss und Adapter
Preis (online, ohne Vertrag): ab 320 Euro
Quelle: PressefotoSamsung Omnia 7: Das Fenster-Fon
Samsungs Edel-Handy Omnia 7 gehörte zum Start der neuen Microsoft-Handysoftware "Windows Phone 7" vor Jahresfrist zum Besten, was die Windows-Handywelt zu bieten hatten. Rechtzeitig zur soeben angelaufenen Update-Runde auf die nächste Software-Generation WP 7.5 – Codename "Mango" – bringen die Koreaner im Oktober ihr neues Topmodell heraus, das Omnia W. Dessen Display ist mit knapp 9,5 Zentimetern für ein Top-Handy zwar knapp unterdurchschnittlich groß, glänzt aber wegen der Amoled-Technologie mit besonders leuchtstarken Farben und guten Kontrasten.
Technik, Preis:
Windows Phone 7.5 Mango
1,4 Gigahertz-Prozessor
9,5-Zentimeter-Display
800 x 480 Bildpunkte
Fünf-Megapixel-Kamera
Preis (online, ohne Vertrag): ab 385 Euro (vorbestellbar)
Die iPhone-Jäger - Wer Apple auf den Fersen ist
Apple iPhone 4 S - Das Designerstück
Nun ist es offiziell - das neue iPhone soll 4 S heißen und am 14. Oktober in die Läden kommen. Äußerlich ist es nicht vom aktuellen Modell 4 zu unterscheiden. Die Neuerungen stecken im Inneren. Wichtigste funktionale Verbesserung ist die Funktion "Siri" - ein persönlicher digitaler Assistent, der mit Stimmbefehlen gesteuert wird. Der neue A5-Doppel-Kern-Prozessor macht das Handy gegenüber den Vorgängern deutlich schneller. Allerdings sinkt die maximale Standby-Zeit des Gerätes um ein Drittel von 300 auf 200 Stunden. Die Kamera wurde deutlich verbessert und soll Videos in HD-Qualität aufnehmen können. Die Antenne ist nun ebenfalls deutlich leistungsfähiger.
Technik, Preis:
Apple iOS 5
Zehn-Zentimeter-Display
960 x 640 Bildpunkte
Acht-Megapixel-Kamera
mehr als 425 000 Apps
Preis: 629 - 849 Euro (ohne Vertrag)
Apple hat sich durchgesetzt: Samsung darf zwei seiner Tablets nicht mehr verkaufen - zumindest nicht in Deutschland. Der Vertrieb der beiden Modelle Galaxy Tab 10.1 sowie des Galaxy Tab 8.9 sei in Deutschland unzulässig, sagte der Vorsitzende des 20. Zivilsenats des Oberlandesgerichts, Wilhelm Berneke, am Dienstag in Düsseldorf.
Der Flachcomputer 10.1 verstoße gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, weil das Samsung-Modell den Apple-iPad in „unlauterer Weise“ nachahme. Der koreanische Konzern nutze das herausragende Ansehen und den Prestigewert des „iPads“ unlauter aus.
Damit nutzte Apple eine neue juristische Besonderheit. Bislang hatte sich das Unternehmen auf ein Geschmacksmuster bezogen, im Gegensatz zu vielen anderen Streitigkeiten, die technische Patente zur Grundlage haben, ging es also vor allem um das Aussehen. Dabei spielte selbst der Krümmungsradius der Ecken und Kanten eine entscheidende Rolle.
In erster Instanz hatte das Landgericht Düsseldorf den Verkauf des Galaxy Tab 10.1 noch untersagt, da es einen „übereinstimmenden Gesamteindruck mit dem Geschmacksmuster des iPad“ feststellte. Nun entschied das OLG jedoch, Samsung habe nicht das von Apple eingetragene Geschmacksmuster verletzt. Es gebe für rahmenlose Flachbildschirme, wie sie beim iPad zum Einsatz kommen, in den USA auch Patentanmeldungen anderer Firmen. Im übrigen unterscheide sich das Galaxy Tab 10.1 „ausreichend deutlich“ von dem von Apple angemeldeten Geschmacksmuster. Anders als der iPad sei das Galaxy dreiteilig aufgebaut und bestehe aus einer Vorderseite, einer Rückseite und einem „verklammernden Rahmen“. Das iPad kommt ohne eine solche Klammer aus.
Das Urteil stört Samsung nicht
Auch aus einem anderen Grund ist das Urteil für Samsung zu verschmerzen: Das aktuelle Samsung-Modell ist von der Entscheidung nicht betroffen. Nach dem ersten Verkaufsstopp hatte Samsung das Design seines Flachrechners für den deutschen Markt geändert und verkauft nun primär das modifizierte Galaxy Tab 10.1.N. "Die wirtschaftliche Bedeutung des heutigen Urteils geht gegen Null", schreibt daher der Patentexperte Florian Müller.
Zudem helfe Apple die Entscheidung in zahlreichen anderen Streitfällen nicht, da das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb ein deutsche Eigenheit sei. Ein Sieg mit Bezug auf das Geschmacksmuster wäre für Apple deutlich wertvoller. Denn da die Koreaner nun "nur" gegen das deutsche Wettbewerbsrecht verstoßen, gilt das Vertriebsverbot nur für die Bundesrepublik. Der Geschmacksmusterschutz ist dagegen nicht auf Deutschland beschränkt.
Für Müller ist das Urteil daher letztlich sogar ein Sieg für Samsung: "Obwohl Samsung formal verloren hat, gewann der Konzern durch den Sieg über Apples Designrechte." Erst vergangene Woche hatte auch ein niederländisches Gericht die schützende Bedeutung der Apple-Designs relativiert.
Nächste Klage geht gegen Galaxy 10.1 N
Der Streit der beiden Konzerne um den milliardenschweren Tablet-PC-Markt ist derweil längst in eine neue Runde gegangen - und das auch in Deutschland: Apple geht vor dem Landgericht Düsseldorf auch gegen das neue Samsung-Modell, das Galaxy 10.1 N, vor. Denn Apple reichen die Änderungen der Gestaltung nicht aus, den Gerichten möglicherweise schon: Anders als beim Vorgänger ließ das Landgericht in einer Anhörung kurz vor Weihnachten nicht die Tendenz erkennen, wie von Apple gefordert auch den Vertrieb des neuen Konkurrenzmodells zu untersagen.
Samsung habe sich mit seinem neuen Modell so weit vom geschützten „Geschmacksmuster“ des iPad entfernt, dass das Gerät nach erster Einschätzung nicht mehr unter dessen Schutzrecht falle, hatte Richterin Johanna Brückner-Hofmann gesagt. Eine endgültige Entscheidung will die Zivilkammer am 9. Februar verkünden. Das juristische Tauziehen zwischen Samsung und Apple beschränkt sich nicht auf die Bundesrepublik: Die Kontrahenten liefern sich in zahlreichen Ländern einen erbitterten Streit um ihre Produkte. Das Galaxy von Samsung ist eine der größten Herausforderungen für Apples iPad. Auch deshalb wird der Streit der beiden Firmen so erbittert geführt.
Mit Material von Reuters













