Videorekorder: Der VHS-Rekorder stirbt aus

Videorekorder: Der VHS-Rekorder stirbt aus

Die Hochzeit des Videorekorders ist lange vorbei. Längst haben DVDs die heimischen Wohnzimmer erobert - und werden vom Streaming eingeholt. Jetzt hat der letzte Hersteller von Videorekordern die Produktion eingestellt.

Der letzte Hersteller von Videorekordern, das japanische Unternehmen Funai Electric, hat am Freitag angekündigt die Produktion einzustellen. Das japanische Wirtschaftsblatt Nikkei nennt als Gründe für den Ausstieg den rückläufigen Markt und Probleme beim Beschaffen von Bauteilen. Funai stellte laut einem Unternehmenssprecher im vergangenen Jahr noch 750.000 Geräte her. Nachdem Panasonic die Produktion 2012 eingestellt hatte, war Funai der letzte Hersteller von Videorekordern.

Die letzten VHS-Kassetten wurden bereits im Jahr 2002 produziert, weshalb die Abspielgeräte vor allem von Leuten gekauft wurden, die alte Kassetten wiedergeben wollten. Ein Großteil der in China produzierten Geräte ging zuletzt in die USA.

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Sony hat den Verkauf von Kassetten seines Konkurrenzsystems Betamax bereits im vergangenen Jahr eingestellt. Die entsprechenden Abspielgeräte wurden bereits seit 2002 nicht mehr hergestellt. VHS, Betamax und das europäische System Video 2000 lieferten sich in den späten Siebziger- und frühen Achtzigerjahren einen Kampf um die Vorherrschaft in Heimvideomarkt. Am Ende konnte sich VHS trotzt schlechterer Bildqualität durchsetzen. Gründe dafür waren die längere Laufzeit und die Unterstützung der Filmindustrie. Ab dem Jahr 2000 löste die DVD die analoge Magnetbandtechnologie ab.

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