Vodafone: Neuer Deutschland-Chef will keine weiteren Stellen streichen

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Deutschlandzentrale von Vodafone.

von Jürgen Berke

Hannes Ametsreiter, neuer Chef von Vodafone Deutschland, will keinen weiteren Stellenabbau. Der Konkurrenz wirft er vor, die Kundenzahlen künstlich aufzublasen.

Der neue Chef von Vodafone Deutschland, Hannes Ametsreiter, dementiert Gerüchte  aus dem Unternehmen, er plane ein neues Sparprogramm und wolle weitere 1000 Stellen abbauen. „Ich habe die Gerüchte auch gehört, aber sie entbehren jeder Grundlage“, sagte Ametsreiter im Interview mit der Wirtschaftswoche. „Es gibt bei Vodafone keinen Plan, großflächig Stellen in dieser Größenordnung abzubauen. Richtig ist aber: Wir wollen kontinuierlich im Rahmen unseres Programms „Fit for growth“ Kosten einsparen, um diese Gelder in unsere Netze zu investieren. Das läuft weiter.“ Der Schwerpunkt liege derzeit bei den externen Kosten.

Ametsreiter warf seinen größten Wettbewerbern Deutsche Telekom und Telefónica vor, ihre Kundenzahlen künstlich aufzublasen.

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Vodafone Deutschland hatte zuletzt 30,4 Millionen Mobilfunkkunden gemeldet, die Telekom mehr als 40 Millionen. „Das sind die veröffentlichten Zahlen. Die sind auch korrekt. Aber zwei wichtige Kundengruppen fließen in unsere Statistik nicht ein: erstens die Kunden von Drittanbietern, sogenannten virtuellen Netzbetreibern, wie etwa die unseres Partners 1&1. Und zweitens die in Maschinen eingebauten Sim-Karten, das sogenannte Machine-to-Machine-Geschäft (M2M) für das vernetzte Auto und die Fabrik 4.0“, sagte Ametsreiter der Wirtschaftswoche. „Deutsche Telekom und Telefónica zählen all diese Kunden mit. Wir sind da puristischer.“

Wie viele Kunden Vodafone nach der Berechnungsmethode der Konkurrenten hat, wollte Ametsreiter nicht sagen. „Aber gehen Sie davon aus, dass es einige Millionen Kunden mehr sind.“

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