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Wettbewerbskontrolle: Universal Music will EMI-Deal retten

Quelle: Handelsblatt Online

Der weltgrößte Musikkonzern Universal Music will die Übernahme des britischen Konkurrenten EMI mit massiven Verkäufen von Unternehmensteilen retten. Doch eine Zusage der EU-Wettbewerbshüter ist weiter unsicher.

Der Hauptsitz von EMI-Records in London. Quelle: ap
Der Hauptsitz von EMI-Records in London. Quelle: ap

LondonAber auch obwohl Universal etwa zwei Drittel des EMI-Geschäfts in Europa abgeben wolle, sei die Zustimmung der Brüsseler Wettbewerbshüter weiter unsicher, berichtete die „Financial Times“ am Wochenende. Die EU-Kommission wolle zunächst Reaktionen der Wettbewerber abwarten, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.

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Universal versucht nach Informationen der Zeitung, unter anderem das Label Parlophone zu verkaufen, das populäre Musiker wie Coldplay, Kylie Minogue oder die Gorillaz unter Vertrag hat. Die Beatles, die auch Jahrzehnte nach ihrer Auflösung eine verlässliche Geldquelle sind, wolle Universal hingegen auf jeden Fall behalten, hieß es.

Universal Music will EMI für rund 1,2 Milliarden Pfund (gut 1,5 Mrd Euro) kaufen. Die britische Traditionsfirma stand zum Verkauf, weil der vergangene Besitzer, der Finanzinvestor Guy Hands, die Milliardenkredite für ihren Kauf nicht mehr bezahlen konnte.

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