Windows 10 Store für Unternehmen: Microsoft will mit eigenem Marktplatz bei Business-Apps mitmischen

Windows 10 Store für Unternehmen: Microsoft will mit eigenem Marktplatz bei Business-Apps mitmischen

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Microsoft will mit Windows 10 auch ins Geschäft mit Business-Apps einsteigen.

von Michael Kroker

Microsoft hat Windows 10 um einen App Store speziell für Geschäftsanwendungen aufgebohrt. Der Software-Gigant aus Redmond folgt damit IT-Riesen wie IBM oder SAP, die bereits Business-Apps anbieten.

Mitte Juli hat Microsoft mit der Auslieferung der jüngsten Version seines Betriebssystem-Klassikers begonnen: Windows 10 soll unter anderem eine echte Durchgängigkeit von Apps auf verschiedenen Geräte-Typen wie etwa stationäre Computer, Tablets bis hin zu Lumia-Smartphones bieten. Dies wiederum ist eine wichtige Voraussetzung für einen Schritt, den die Redmonder nun vollziehen: So hat Microsoft jetzt – wie zuvor angekündigt – den Windows Store für Unternehmen gestartet.

Laut der Beschreibung auf der Microsoft-Webseite ist dies „ein Ort, an dem IT-Experten Windows 10-Apps für Unternehmen finden, kaufen, verwalten und verteilen können“.

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Anders ausgedrückt: Microsoft bohrt der Ankündigung sein Betriebssystem auf um einen speziellen Marktplatz für Business-Apps – ein Segment, das in den kommenden Jahren rasant wachsen soll.

Laut einer erst Anfang dieser Woche veröffentlichten Studie des britischen Marktforschungshauses Strategy Analytics soll ebenjenes Geschäft mit mobilen Geschäftsanwendungen (Mobile Enterprise Business Applications) von weltweit knapp 41 Milliarden Dollar in diesem  Jahr bis 2020 auf 63 Milliarden Dollar anwachsen.

Der Windows 10 Store for Business ist angelehnt an einen vergleichbaren Marktplatz für Endkunden, in der PC- oder Smartphone-Nutzer Apps für ihre jeweiligen Geräte herunterladen können. Allerdings kommen in der Geschäftskunden-Variante ein paar spezielle Funktionen hinzu, etwa zur Verteilung und Verwaltung von Business-Apps im Unternehmen.

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Mit dem Schritt in Richtung Business-Apps folgt Microsoft vergleichbaren Angeboten von IT-Riesen wie IBM oder SAP: Diese versuchen bereits seit einiger Zeit, das Geschäft mit Anwendungen für Mobilgeräte mit eigenen Marktplätzen und Apps aufzurollen.

Bislang dominieren im Geschäft mit den Miniprogrammen für Smartphones und Tablets vor allem Anwendungen für Endkunden – von Spiele-Apps über Navigationsprogramme bis hin zu digitalen Fotoalben. Nun setzen sich auch Apps für Geschäftskunden durch.

Dieser Trend bringt neue Player ins Spiel: Waren Apps für Privatkunden die Domäne von kleinen Entwicklern und Kreativen, rollen bei Business-Apps jetzt IT-Riesen wie IBM, SAP oder Salesforce den Markt auf – und nun eben auch Microsoft.

Wie das IT-Portal „ZDNet“ berichtet, steht das Angebot bisher aber nur speziellen Microsoft-Kunden zu Testzwecken zur Verfügung. Wann mit dem finalen Release zu rechnen ist, stehe derzeit noch nicht fest.

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