Yahoo: Großaktionär will Verkauf des Kerngeschäfts

Yahoo: Großaktionär will Verkauf des Kerngeschäfts

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Der Finanzinvestor Starboard fordert, dass Yahoo sein Internet-Kerngeschäft abstößt.

Beim Internet-Pionier Yahoo regt sich Widerstand auf Aktionärsseite gegen den geplanten Verkauf des Anteils an der chinesischen Handelsplattform Alibaba.

Der Finanzinvestor Starboard fordere Yahoo in einem Brief vom späten Mittwoch stattdessen auf, sein Internet-Kerngeschäft abzustoßen, schrieb das „Wall Street Journal“. Das Risiko, dass bei der Abtrennung der mehr als 20 Milliarden Dollar teuren Alibaba-Beteiligung Steuern anfallen, sei zu hoch, heiße es zur Begründung.

Hier dominiert Google nicht den Suchmaschinenmarkt

  • China

    Auf dem chinesischen Markt hat Google nicht fußgefasst. Mit einem Anteil von 0,37 Prozent steht es sogar hinter Bing zurück. Marktführer in China ist Baidu mit 56 Prozent des Markts, gefolgt von Qihoo 360, die 29 Prozent halten.

  • Südkorea

    Auch in Südkorea hat Google einen schlechten Stand. Nicht einmal zwei Prozent der Marktanteile kann Google auf sich vereinigen. Naver dominiert mit 77 Prozent der Anteile den Markt. Navers stärkster Konkurrent ist die lokale Suchmaschine Daum, die 18,8 Prozent inne hat.

  • Russland

    In Russland muss Google sich aktuell mit rund 30 Prozent des Markts zufrieden geben. Marktführer ist die russische Suchmaschine Yandex, die 60 Prozent der Marktanteile auf sich vereinnahmt. Dritt stärkste Macht in Russland ist Mail.ru, die sieben Prozent der Marktanteile haben.

  • Tschechien

    Da Google für den tschechischen Markt keine Zahlen veröffentlicht, ist nicht klar, wer Marktführer ist. Fest steht, dass die tschechische Suchmaschine Seznam bis 2010 den tschechischen Markt dominierte. Google hatte damals nur 20 Prozent der Marktanteile inne. Seznam beansprucht die Marktführerschaft bis heute. Branchenkenner schätzen Seznams Anteile zwischen 40 und 60 Prozent – Googles ebenfalls.

Der Alibaba-Anteil macht einen Großteil des Börsenwerts von Alibaba aus, der zuletzt bei gut 30 Milliarden Dollar lag. Starboard hatte ursprünglich eine Veräußerung der Alibaba-Aktien gefordert. Doch die US-Steuerbehörde will nicht garantieren, dass sie die Transaktion, die Yahoo sich dafür ausdachte, kein Geld haben will.

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Starboard bekommen jetzt deswegen kalte Füße - zumal das Internet-Kerngeschäft sich in den vergangenen Jahren trotz aller Umbau-Versuche nicht von der Stelle bewegt hat. Yahoo hatte zuletzt bekräftigt, der Verkauf der Alibaba-Beteiligung werde trotzdem vorangetrieben und solle im Januar abgeschlossen werden.

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