Yahoo: Marissa Mayer zieht nicht mit zu Verizon

Yahoo: Marissa Mayer zieht nicht mit zu Verizon

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Marissa Mayers Bilanz bei Yahoo ist durchwachsen.

Marissa Mayer war einst als Hoffnungsträgerin zum schwächelnden Internetkonzern Yahoo gekommen. Nun verlässt sie das Unternehmen im Zuge der Übernahme durch Verizon. Ihre Bilanz ist durchwachsen.

Die bisherige Yahoo-Chefin Marissa Mayer wird laut einem Medienbericht den Web-Pionier nach Abschluss der Übernahme durch den Telekom-Konzern Verizon verlassen. Die finanziellen Konditionen ihres Rückzugs würden noch ausgehandelt, berichtete das über Entwicklungen bei Yahoo traditionell gut informierte Blog „Recode“ am Dienstag. Mayer steht nach bisherigen Angaben ein „goldener Fallschirm“ von bis zu 23 Millionen Dollar zu. Die Frage ist, ob sie nach der schwachen Geschäftsentwicklung in ihren vier Jahren an der Yahoo-Spitze und den Hacker-Attacken mit mehr als einer Milliarde betroffener Nutzerkonten die volle Auszahlung bekommt.

Dass der Rest von Yahoo nach dem Verkauf des Webgeschäfts an Verizon eine neue Führungsspitze ohne Mayer bekommt, ist bereits bekannt. Die verbliebene Firma wird vor allem aus Beteiligungen an der Handelsplattform Alibaba und Yahoo Japan bestehen und soll Altaba heißen. Mayer, eine einstige Star-Managerin von Google, kam als Retterin zum schwächelnden Web-Dino Yahoo, es gelang ihr jedoch trotz teurer Zukäufe nicht, den Rückgang der Werbeeinnahmen zu stoppen.

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Verizon will sein bisheriges AOL-Webgeschäft und den Zukauf Yahoo in einer neuen Dachgesellschaft mit dem Namen Oath (Schwur) zusammenführen. AOL-Chef Tim Armstrong bestätigte den Namen bei Twitter, nachdem die Website „Business Insider“ darüber berichtet hatte. Verizon gehört über AOL bereits unter anderem die Online-Zeitung „Huffington Post“.

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