Yahoo und Verizon: Hackerangriff könnte Übernahme gefährden

Yahoo und Verizon: Hackerangriff könnte Übernahme gefährden

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Die Hackerattacke auf Yahoo könnte für das Unternehmen noch ein Nachspiel haben.

Der Deal war eigentlich besiegelt: Der US-Telekomriese Verizon kauft Yahoo für 4,8 Milliarden Dollar. Doch die Hackerattacke auf den Internet-Pionier könnte die Übernahme jetzt gefährden – wegen einer Vertragsklausel.

Der Datendiebstahl beim Internet-Pionier Yahoo könnte die geplante Übernahme durch den US-Telekomriesen Verizon platzen lassen. Die Hackerattacke auf mindestens 500 Millionen Yahoo-Nutzerkonten könnte eine Klausel in dem Vertrag auslösen, die einen Rückzug Verizons ermögliche, sagte der Leiter der Rechtsabteilung des Telekom-Unternehmens, Craig Silliman, am Donnerstag.

Yahoo Hackerangriff könnte Fall für Börsenaufsicht werden

Nach dem gigantischen Datendiebstahl bei Yahoo fordert ein US-Senator, dass die Börsenaufsicht den Hackerangriff prüft. Es soll untersucht werden, ob der Konzern seiner Mitteilungspflicht nachgekommen ist.

Ist Yahoo der Mitteilungspflicht nachgekommen? Quelle: dpa

Yahoo äußerte sich indes zuversichtlich, dass die Übernahme vorangehe. An der Wall Street verloren Yahoo-Aktien 1,7 Prozent.

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Yahoo hatte Ende September einen bislang beispiellosen Datenklau aufgedeckt. Bei einer Cyberattacke im Jahr 2014 waren Nutzernamen, Email-Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten und Passwörter erbeutet worden. Analysten hatten bereits erklärt, sie gingen zwar nicht davon aus, dass Verizon abspringe. Dennoch könnte der Konzern einen spürbaren Preisnachlass des rund 4,8 Milliarden Dollar schweren Deals für das Yahoo-Kerngeschäft aushandeln.

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