Zusammenarbeit in der Cloud: Deutsche Telekom kooperiert mit Dropbox

Zusammenarbeit in der Cloud: Deutsche Telekom kooperiert mit Dropbox

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Die Deutsche Telekom liefert Smartphones bald mit Cloud-Dienst vorinstalliert aus.

Die Deutsche Telekom kooperiert mit dem IT-Dienstleister Dropbox. Dessen Software soll künftig auf jedem in Europa verkauften Gerät vorinstalliert werden.

Der Markt für Clouddienstleistungen ist hart umkämpft: Waren es vor einigen Jahren nur eine Handvoll Anbieter für Speicher im Netz, ist das Angebot heute schier unüberblickbar. Erst im vergangenen Monat kündigte Apple einen flexiblen Datenspeicher für iOS-Nutzer an.

Ein Unternehmen aber war von Anfang an dabei - und ist mit rund 300 Millionen Nutzern eines der größten der Branche: Dropbox. Und das macht nun einen weiteren Schritt nach vorne.

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Vor- und Nachteile des Cloud Computing

  • Kosten

    Wenn ein Unternehmen seine Kundendatenbank nicht im eigenen Rechenzentrum pflegt, sondern einen Online-Dienst wie Salesforce.com nutzt, spart es sich Investitionen in die Infrastruktur. Die Abrechnung erfolgt außerdem zumeist gestaffelt, zum Beispiel nach Nutzerzahl oder Speicherverbrauch. Geschäftskunden erhoffen sich dadurch deutliche Kosteneinsparungen.

  • Skalierbarkeit

    Wer Speicherplatz im Netz mietet, kann flexibel auf die Nachfrage reagieren und den Bedarf unkompliziert und schnell erhöhen oder versenken. Wenn beispielsweise ein Startup rasant wächst, fährt es einfach die Kapazitäten hoch. Somit fallen auch niedrige Fixkosten an.

  • Einfachheit

    Die Installation auf den eigenen Rechnern entfällt. Damit lässt sich ein neues System äußerst schnell einführen. Auch die Updates bereiten keine Probleme mehr, somit sinkt der Administrationsaufwand. Allerdings lassen sich die Cloud-Dienste in der Regel auch nicht so individuell konfigurieren.

  • Ortsunabhängigkeit

    Zur Nutzung der Cloud-Dienste benötigen Mitarbeiter lediglich einen Internetanschluss – unabhängig von ihrem Aufenthaltsort und dem Gerät, das sie nutzen.

  • Sicherheit

    Die Daten-Dienstleister werben damit, dass sie sich intensiver mit der IT-Sicherheit beschäftigen als einzelne Nutzer oder Unternehmen. Allerdings sind die Rechenzentren der Cloud-Anbieter aufgrund der großen Datenmenge auch ein attraktives Ziel für Angriffe von Hackern. Zudem ist von außen schwer nachzuvollziehen, ob der Anbieter die Daten ausreichend vor den eigenen Mitarbeitern schützt. Die Auslagerung bedeutet somit einen Kontrollverlust.

  • Abhängigkeit

    Viele Unternehmen sind von ihrem Dienstleister abhängig, weil sie nicht ohne weiteres zu einem anderen Anbieter wechseln können. Das liegt etwa daran, dass sie ihre Systeme aufwendig an die Schnittstellen anpassen müssen. Auch Nutzer haben oft Schwierigkeit, wenn sie mit ihren Daten den Anbieter wechseln wollen. Eine weitere Frage: Was ist, wenn der Betreiber eines Dienstes pleite geht? Erst wenn es Standards gibt, die den Wechsel von einem zum anderen Dienstleister ermöglichen, sinkt die Abhängigkeit.

Wie das amerikanische Portal Techcrunch berichtete, wird das Unternehmen mit der Deutschen Telekom zusammenarbeiten. Künftig soll auf Smartphones der Telekom die Dropbox-App vorinstalliert werden. Auf welche Geräte dies zutrifft, ist aktuell noch offen. Laut eines Eintrags auf dem Dropbox-Firmenblog wird es "auf den meisten Android-Geräten" zu finden sein, die in "ausgewählten zentral- und osteuropäischen Ländern" vertrieben werden.

Derzeit ist die Deutsche Telekom unter anderem in Deutschland, Polen, Griechenland, den Niederlanden und Österreich vertreten. Im Jahresbericht 2013 berichtete sie von insgesamt 56,7 Millionen Mobilkunden in Europa. Angeblich soll die Zusammenarbeit auch auf die Bestandskunden angewendet werden, die auf den jeweiligen Kundenportalen informiert werden sollen.

Dropbox Telekom

Für Dienstleister ist die Zusammenarbeit mit Mobilfunkanbietern oft fruchtbar. Die Nachrichtenanwendung WhatsApp wurde beispielsweise von Sony und Nokia vorinstalliert angeboten. Der Erfolg war eindeutig messbar: Noch heute ist die App für zahlreiche Nutzer ein absolutes Muss.

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