dpa-afx KARLSRUHE. Nach dem Rücktritt von Iwka -Chef Hans Fahrhat das Unternehmen dem rebellischen Großaktionär Guy Wyser-Pratte rechtlicheschritte angedroht. Wyer-Pratte habe dem Management unterstellt, dengeschäftsbericht zum ersten Quartal manipuliert zu haben. "Eine namhaftewirtschaftsprüfungsgesellschaft hat den Quartalsabschluss I/2005 des Iwkageschäftsbereiches Robotertechnik einem Review unterzogen. Das Ergebnis dieserÜberprüfung bestätigt die von Iwka veröffentlichten Zahlen", teilte dasunternehmen Freitag kurz vor Beginn der Hauptversammlung in Karlsruhe mit. Außerdem habe Wyser-Pratte fälschlicherweise angebliche Einschätzungen derbundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) veröffentlicht und damitversucht, Anteilseigner gegen das Management aufzubringen. Drei-SÄUlen-Strategie Aufsichtsratschef Reinhard Engel sagte auf der Hauptversammlung, deraufsichtsrat halte an der Drei-Säulen-Strategie für den Konzern fest und lehneeine Konzentration auf die Robotertechnik weiterhin ab. Der Vorwurf von Aktionären, das Gremium habe den Vorstand in dervergangenheit nicht ausreichend kontrolliert, sei haltlos. Der Aufsichtsrat habegemeinsam mit dem Vorstand mehrere Maßnahmen zur Steigerung der Profitabilität und Produktivität eingeleitet. Wegen des unerwartet schwachen Abschneidens der Kernsparte Robotik im erstenquartal sei eine außerordentliche Aufsichtsratsitzung am 19. Mai einberufenworden, sagte Engel. Dort würde über weitere Maßnahmen beraten. Engel dankteex-Vorstandschef Fahr für seine Arbeit. Dieser sei "zum Wohl des Konzerns undseiner Person" zurückgetreten.
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