Japan: Toyota trifft Absatzkrise härter als erwartet

Japan: Toyota trifft Absatzkrise härter als erwartet

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Blick auf das Logo von Toyota auf einem Fahrzeug in einem Verkaufsraum in Tokio

Der weltgrößte Autobauer Toyota wird von der globalen Absatzkrise erheblich stärker getroffen als bislang erwartet. Der Konzern strich zum dritten Mal seine Prognose für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr zusammen und rechnet nun erstmals seit der Veröffentlichung von Nettoergebnissen im November 1963 mit roten Zahlen.

Wie die Toyota Motor Corp. heute bekanntgab, dürfte ein Verlust von 350 Milliarden Yen (3 Mrd Euro) anfallen statt eines noch vor knapp zwei Monaten erwarteten Gewinns von 50 Milliarden Yen. Im Vorjahr hatte der Branchenprimus noch einen Rekordertrag von 1,72 Billionen Yen eingefahren.

In operativer Rechnung hatte Toyota zwar schon im Dezember Verluste angekündigt, doch werden sie mit 450 Milliarden Yen nun viel höher ausfallen als gedacht. Im Dezember war man noch von einer Höhe von 150 Milliarden Yen ausgegangen. Die Umsatzprognose wurde um 2,3 Prozent auf 21 Billionen Yen gesenkt.

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Wie Toyota mitteilte, fiel im dritten Geschäftsquartal ein Verlust von netto 164,7 Milliarden Yen an nach einem Gewinn im gleichen Vorjahreszeitraum von 458,6 Milliarden Yen. Der Umsatz sank zudem um 28,4 Prozent auf 4,8 Billionen Yen, hieß es. Die Ratingagentur Moody's strich unterdessen ihr Rating für Toyota von „Aaa“ auf „Aa1“ zusammen.

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