Der Vertrag war einer von vieren, die EADS mit der russischen Holding United Aircraft geschlossen hat. Airbus stimmte dabei auch der Bildung eines deutsch-russischen Joint Ventures zu, um eine Frachtversion des Kurzstreckenjets A320 zu entwickeln. Auch habe man sich darauf verständigt, gemeinsam mit russischen Firmen den Bau eines neuen Frachtflugzeugs zu prüfen. Lufthansa erwägt weitere A380-Käufe Die Deutsche Lufthansa sieht in dem neuen Großraumflugzeug Airbus A380 ihr neues Flaggschiff und erwägt weitere Bestellungen. „Das Flugzeug ist ein Riesenschritt nach vorne“, sagte Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber heute in Frankfurt nach dem ersten USA-Flug der Maschine. Das weltgrößte Passagierflugzeug mit seinen 555 Sitzplätzen liege bei Wirtschaftlichkeit, Komfort als auch bei Umweltaspekten ganz vorne. Bislang hat Lufthansa 15 der Jets bestellt, die von 2009 an in den Linieneinsatz gehen sollen. Singapore Airlines will den Jet bereits von Oktober an nutzen. Mayrhuber stellte weitere Käufe in Aussicht. „Es wäre sonst das erste Flugzeug, bei dem Lufthansa bei der Erstbestellung bleibt“, sagte er mit Blick auf die schrittweisen Bestellungen in der Vergangenheit. So habe Lufthansa bei der Boeing 747 zunächst nur vier Maschinen bestellt, heute seien 30 in Betrieb. Ob ein ähnliches Anwachsen der A380-Flotte realistisch sei, müsse aber mit einem Fragezeichen versehen werden, sagte Mayrhuber. Jede der Maschine kostet laut Airbus-Liste rund 228 Millionen Euro. Zugleich betonte Mayrhuber aber: „Lufthansa ist einer der wenigen Carrier in Deutschland, der in Langstreckenflugzeuge investiert.“ Riesen-Airbus kehrt aus USA zurück Nach der USA-Premiere kehrte die A380 mit der Seriennummer 007 nach Frankfurt zurück. An Bord waren 420 Mitarbeiter von Lufthansa, Airbus und Gäste, 23 Flugbegleiter sowie vier Piloten. Bei dem Flug handelte es sich um den ersten Interkontinental-Flug einer A380 mit Passagieren. An diesem Freitag soll die Maschine nach Hongkong fliegen. Lufthansa und Airbus wollen mit den Probeflügen die Praxistauglichkeit des Flugzeugs testen. Dazu gehört zum Beispiel auch das Catering an Bord oder die Abfertigung am Boden. Der Airbus A380 ist laut Lufthansa umweltfreundlicher als andere Maschinen, weil er mit drei Liter Kerosinverbrauch pro Passagier und 100 Kilometer deutlich unter dem derzeitigen Schnitt liegt. Zudem sei die Maschine ein Drittel leiser als eine Boeing 747.
Joint Venture: Airbus: A350 wird auch in Russland gebaut
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