
Daimler hat eine Herauslösung der Nutzfahrzeugsparte aus dem Konzern und einen anschließenden Börsengang der Sparte ausgeschlossen. „Dieses Management steht für einen Daimler und nicht zwei“, sagte Daimler-Finanzvorstand Bodo Uebber der „Börsen-Zeitung“.
Auch ein Verkauf von Fuso stehe nicht zur Debatte, da die japanische Nutzfahrzeugtochter „die vorgesehene operative Marge auf absehbare Zeit“ erreichen werde. Nach wochenlangem Produktionsstillstand durch die Erdbeben-Katastrophe läuft die LKW-Produktion bei Fuso beinahe wieder auf vollen Touren.
Nach der Übernahme des Motorenherstellers Tognum stünden keine größeren Zukäufe auf der Tagesordnung. Daimler und Rolls-Royce hatten sich mit ihrer rund 3,2 Milliarden Euro schweren Übernahmeofferte rund 94 Prozent an Tognum gesichert.
„Momentan planen wir keine große Übernahme. Sicher ist aber, das Unternehmen entwickelt sich nicht nur durch organisches Wachstum“, sagte Uebber.
Zuletzt wurde Daimler Interesse an der Fiat-Nutzfahrzeugtochter Iveco nachgesagt. Dabei haben die Stuttgarter eine Übernahme offenbar auch geprüft.„Wenn wir zukaufen, dann muss das wirtschaftlich Sinn machen. Das war hier, insbesondere bei der Wirtschaftlichkeit, aber nicht der Fall“, sagte der Daimler-Finanzchef.























