Kohlekraftwerk in Hamburg: EnBW-Chef: Bis 2012 zwei Millionen Yello-Stromkunden

Kohlekraftwerk in Hamburg: EnBW-Chef: Bis 2012 zwei Millionen Yello-Stromkunden

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EnBW-Chef Hans-Peter Villis

Deutschlands drittgrößter Energieversorger EnBW (Energie Baden-Württemberg), der sich mit Yello auf dem liberalisierten Strommarkt bewegt ist und bislang keine Gewinne schreibt, will noch in diesem Jahr den Turnaround schaffen.

„Nach acht Jahren Erfahrung mit dieser Marke sind wir schwach wirtschaftlich. Davon sind die anderen noch weit entfernt. Wir haben zurzeit 1,4 Millionen Kunden und wollen jährlich bis zu 150.000 werthaltig dazu gewinnen.

Schon in diesem Jahr wollen wir einen deutlichen Gewinn erwirtschaften“, so EnBW-Chef Hans-Peter Villis gegenüber der „WirtschaftsWoche“. Villis rechnet damit, dass in fünf Jahren jährlich 15 Prozent der Kunden ihren Stromanbieter wechseln: „Und da wollen wir 2012 auf zwei Millionen Kunden kommen.“

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Dass sich EnBW von seinen Netzen trennt und diese wie von der EU-Kommission gewünscht in eine Deutsche Netz AG einbringt, kommt für Villis nicht in Frage. „Wir werden unsere Netze behalten, es sei denn wir werden von Brüssel zur Abgabe gezwungen.“ Das Unternehmen könne die Komplexität des Netzes viel besser organisieren als „beispielsweise ein kanadischer Pensionsfonds“, argumentiert Villis.

Bei einer Deutschen Netz AG, so der EnBW-Chef weiter, „würde man sich immer um die Frage streiten, wo Netze ausgebaut und modernisiert werden“. Die Kommunen legten großen Wert darauf, die Netze als ihren Standortvorteil zu behalten. Villis: Und die Kommunen sind sowohl unsere Aktionäre als auch unsere Kunden.“

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