Konjunktur: Kein Geld mehr für TV-Geräte

Konjunktur: Kein Geld mehr für TV-Geräte

Das Marktforschungsunternehmen GfK erwartet aufgrund von Staatsbankrotten und Konjunktursorgen sinkende Absatzzahlen bei Elektronikprodukten. Branchen wie der Einzelhandel und die Automobilindustrie sind jedoch nicht gefährdet.

GfK-Chef Klaus Wübbenhorst warnt vor einer Eintrübung der Konjunktur. "Wir vermuten, dass die Anschaffungsneigung der Konsumenten langsam zurückgehen könnte", sagte Wübbenhorst im Interview mit der WirtschaftsWoche. "Im europäischen Vergleich sind die Deutschen nach wie vor – mit Abstand – guter Stimmung", so Wübbenhorst. "Aber wir spüren momentan den Anflug einer konjunkturellen Sommergrippe. Zwar wächst die Weltwirtschaft, die Arbeitslosigkeit ist niedrig und die deutschen Konsumenten haben mehr Geld in der Tasche. Aber ein paar Wolken ziehen auf."

Der Grund: "Zur Angst vor Staatsbankrotten gesellen sich – insbesondere mit Blick auf die USA –  nun Konjunktursorgen". Dazu mache sich Inflation bemerkbar, selbst wenn man die Preisschwankungen für Heizkosten und Benzin herausrechne. "Das alles bleibt nicht ohne Folgen", so Wübbenhorst.  Rückgänge erwartet er etwa bei der Nachfrage nach Elektronikprodukten. "Das betrifft weniger den Hightech-Bereich – neue Smartphones und Tablet-Computer bleiben gefragt. Aber bei einigen Fernsehherstellern könnten die Absatzzahlen bröckeln." Andererseits würden wichtige Branchen wie Einzelhandel und Automobilbereich immer noch sehr gut laufen. "Die GfK-Konsumprognose von 1,5 Prozent Wachstum für 2011 bleibt daher bestehen, wichtig werden aber die kommenden Wochen sein", sagte Wübbernhorst dem Magazin.

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