Konzertveranstalter Deag: Künstler gehen zu oft auf Tournee

Konzertveranstalter Deag: Künstler gehen zu oft auf Tournee

von Hermann J. Olbermann

Der börsennotierte Konzertveranstalter Deag wächst gegen den Trend im deutschen Veranstaltungsmarkt.

„Ich denke, dass wir 2010 um weit über zehn Prozent wachsen“, sagte Deag-Vorstandsvorsitzender Peter Schwenkow der WirtschaftsWoche.

Beim Gewinn erwartet er für dieses Jahr ein „überproportionales“ Wachstum. 2009 hatte das Berliner Unternehmen einen Umsatz von rund 117 Millionen Euro erwirtschaftet.  Insgesamt sei der Markt um vier bis fünf Prozent rückläufig, sagte Schwenkow, „aber wir sind das zweite Jahr in Folge erheblich gewachsen – gegen den negativen Trend.“

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Dass liege sicherlich auch daran, dass Deag Marktanteile hinzugewinnen konnte. Welchen Marktanteil das Unternehmen hat, wollte Schwenkow aber nicht mitteilen.

„Das ist schwer zu sagen“, so der Deag-Chef. Eine Dividende hat das Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren nicht ausgeschüttet. Doch Schwenkow kündigte an: „Ich denke, dass wir unser Wachstum in den nächsten zwei Jahren mit den vorhandenen Mitteln so fortsetzen können, dass wir im Prinzip planen, für 2012 vielleicht die erste Dividende zu zahlen.“

Schwenkow beklagt, dass „es nur noch sehr wenige Künstler gibt, die große Hallen füllen“. Viele Künstler gehen seiner Ansicht nach zu oft auf Tournee und verlieren damit an Attraktivität. „Ein Gutteil der Künstler leidet unter erheblichen Einbrüchen im Tonträgergeschäft und geht nicht mehr alle zwei oder drei Jahre auf Tournee, sondern alle 12 bis 18 Monate, um den Lebensstandard halten zu können.“

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