Kooperation: Die amerikanisch-chinesische Suchmaschine

Kooperation: Die amerikanisch-chinesische Suchmaschine

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Microsoft-Chef Steve Ballmer

Microsoft und die chinesische Suchmaschine Baidu bauen ihre Partnerschaft aus. Seit 2006 arbeiten beide Konzerne zusammen, jetzt sollen Baidu-Nutzer auf Suchergebnisse von Microsofts Bing zurückgreifen können. Google scheint damit auf dem chinesischen Internetmarkt verdrängt zu sein.

Seit 2006 arbeiten der US-Konzern Microsoft und der chinesische Suchmaschinenbetreiber Baidu zusammen. Jetzt bauen beide ihre Partnerschaft aus. Noch im Laufe dieses Jahres sollen Nutzer der Suchmaschine Baidu bei englischen Suchanfragen auf die Ergebnisse von Bing zugreifen können. Damit macht sich Microsoft auf dem chinesischen Internet-Markt breit und schlägt Dauer-Konkurrent Google ein Schnippchen. Um an englischsprachige Suchergebnisse heranzukommen hätten chinesische Internetnutzer bisher Google bevorzugt, berichtet die Finanznachrichtenagentur Bloomberg.

Google hält in China nur noch 31 Prozent Marktanteil

Baidu ist Chinas größter Suchmaschinendienstleister. Der Marktanteil des Unternehmens betrug im ersten Quartal 2011 64 Prozent, was ein Plus von 5,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ausmacht. Google dagegen büßte Land ein und hielt nur noch 30,9 statt 35,6 Prozent im chinesischen Suchmaschinenmarkt.

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Bislang sah die amerikanisch-chinesische Kooperation so aus, dass Baidu Microsoft bezahlte Ergebnisse für chinesische Nutzer lieferte. Jetzt soll die Einbahnstraßen-Kooperation geändert werden: lieferte Die neue Kooperation mit dem US-Riesen sieht eine Integration von Microsofts Suchmaschine Bing auf der chinesischen Internet-Seite vor. Tippen Nutzer eine englischsprachige Suchanfrage ein, schaltet sich Bing ein, dessen Ergebnisse dann auf Baidu angezeigt werden.

Google ist erst mal weg vom Fenster

Für Baidu stellt das eine Verbesserung seines englischen Angebotes dar. Google dürfte dadurch vorerst aus dem Rennen geworfen sein. Schon nach dem Zensurstreit sah es für Googles Rückkehr ins chinesische Internet schlecht aus. Baidu hielt damals 76 Prozent. Mit Konkurrent Microsoft an Baidus Seite sollte es für den Internet-Riesen noch schwerer werden, wieder Fuß zu fassen.

Allerdings haben bislang nur 30 Prozent der chinesischen Bevölkerung Internet - Tendenz stark steigend. Wenn sich Google geschickt anstellt, kann es sich noch hineindrängen und vom Wachstum des Marktes profitieren.

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