Korruptionsaffäre: Siemens verlängert Amnestie-Programm

Korruptionsaffäre: Siemens verlängert Amnestie-Programm

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Der Vorstandsvorsitzende der Siemens AG, Peter Loescher, rechts, und der Aufsichtsratsvorsitzende Gerhard Cromme, links, posieren am 5 Juli 2007, in Berlin waehrend eines Presse-Empfangs der Siemens AG fuer die Fotografen. Cromme wurde am Donnerstag abend, 24. Januar 2008, mit 94 Prozent der Stimmen erneut in den Aufsichtsrat von Siemens gewaehlt und bleibt Vorsitzender des Gremiums.

Siemens hat sein Amnestie-Programm zur Aufklärung der Schmiergeldaffäre um einen Monat bis Ende Februar verlängert.

In den vergangenen Wochen habe es eine große Dynamik gegeben, sagte ein Konzernsprecher heute.  Bis dato hätten sich 66 Mitarbeiter gemeldet, viele weitere würden sich informieren. „Das Amnestie-Programm erweist sich als großer Erfolg. Wir freuen uns, dass so viele Mitarbeiter davon Gebrauch gemacht haben und somit die Aufklärung beschleunigen“, sagte Siemens-Vorstand Peter Solmssen.

Siemens hatte das Amnestieprogramm im November gestartet, um leichter an Informationen zur Schmiergeldaffäre zu kommen. Der Konzern bietet geständigen Mitarbeitern im Gegenzug für ihre Informationen an, keine Schadenersatzforderungen zu stellen und sie nicht zu entlassen. Das Management ist von diesem Angebot ausgenommen. Bisher habe Siemens in zehn Fällen die Amnestie gewährt, zwei Mal sei sie abgelehnt worden, hieß es.

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