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Kostenlose Registrierung: Telekom bläst mit De-Mail zum Angriff

von Wilfried Eckl-Dorna mit dpa/apn/rtr

Der Internet-Anbieter 1&1 ist vorgeprescht, nun zieht auch die Deutsche Telekom nach: Bürger können bei der Telekom ab sofort kostenlos ihre persönliche De-Mail-Adresse reservieren. Der offizielle Startschuss der deutschen Post für den E-Postbrief folgt in Kürze.

Die Zentrale der Deutschen in Quelle: APN
Die Zentrale der Deutschen in Bonn. Quelle: APN

Morgen Mittwoch will die Deutsche Post Details zu ihrem E-Postbrief vorstellen. Doch die ersten Konkurrenten preschen vor im Rennen um den digitalen Brief, der per E-Mail und nicht wie bisher per Postbote zugestellt wird. Ab heute können sich Privatkunden bei der Telekom kostenlos ihre persönliche De-Mail-Adresse reservieren. Der Internet-Dienstleister 1&1, Betreiber von web.de und gmx.de, hat bereits in der vergangenen Woche die Registrierung für die De-Mail gestartet.

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Der Vorteil des neuen, seit langem vorbereiteten E-Postbriefs: Über das Internet können Kunden dann rechtsverbilndlich Briefe verschicken - etwa an Behörden und Anwälte. Bei der Telekom wie auch bei 1&1 sind die Registrierung und die ersten Mails kostenlos. Versendet werden können die sicheren E-Mails aber noch nicht. Dafür muss der Bundestag erst das sogenannte Bürgerportal-Gesetz verabschieden, was voraussichtlich noch bis 2011 dauern wird.

Kosten noch unklar

Die Telekom hat das Projekt namens „De-Mail“ lange vorbereitet. Ihre Umsätze im Festnetz-Bereich sinken seit Jahren - doch mit der De-Mail hofft die Telekom auf ein neues, milliardenschweres Wachstumsfeld.

Der Konzern hat vor allem den Markt für elektronische Geschäftspost im Visier - deutschlandweit werden jährlich bis zu zehn Milliarden Geschäftsbriefe verschickt. Der Chef der Telekomsparte T- Systems, Reinhard Clemens, legt seinen Berechnungen deutschlandweit bis zu zehn Milliarden Briefsendungen jährlich zugrunde, für die in Zukunft der Versand per De-Mail infrage kommt. Das Verfahren könne auch das klassische Einschreiben mit Eingangsbestätigung ersetzen. Clemens hat es vor allem auf die Geschäftskunden abgesehen. Für die wiederum ergibt der Einsatz von De-Mail nur Sinn, wenn auch ihre Kunden den Dienst nutzen. „Wir wollen De-Mail mit unserem Einführungsangebot möglichst schnell in die Fläche bringen“, sagte Clemens. Der Registrierungsprozess sei allerdings „relativ aufwendig“ und werde irgendwann Geld kosten.

Wie viel Porto eine „De-Mail“ kosten soll, ist noch nicht klar. Es dürften aber weniger als die derzeit verlangten 55 Cent pro Sendung werden. Die Deutsche Post will morgen Details ihres Konkurrenzprodukts „E-Postbrief“ vorstellen. Die Post leidet in ihrer Briefsparte darunter, dass immer mehr Kunden E-Mails statt Briefe verschicken, und will mit neuen Briefarten gegensteuern.

Einheitliches Muster

Die De-Mail-Adressen werden nach einem einheitlichen Muster gebildet: vorname.nachname anbieter.de-mail.de - dabei wird der Name des jeweiligen Anbieters wie gmx.de, web.de oder t-online.de eingesetzt. Wenn bei häufigeren Personennamen die Adresse schon vergeben ist, werden Ziffern an den Namen angehängt.

5 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 17.09.2011, 23:16 UhrAnonymer Benutzer: Oman Ibrahim

    ich bin Dr. Oman ibrahim, der Financial Officer von Kuwait Finance House.

    ich gebe aus Darlehen zu 2% Zins.

    ich gebe aus Darlehen an Privatpersonen und Unternehmen, geben wir Kredite zu einem

    Mindestbetrag von $ 5.000 bis maximal jede Menge vorausgesetzt, Sie sind

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    kuwaitfinancehouse01@gmail.com

  • 15.07.2010, 14:12 UhrAnonymer Benutzer: Jörg Müller

    Die ganze Aufregung um die De-Mail und den E-Postbrief ist nicht so ganz nachzuvollziehen: Rechtlich relevante E-Mails können in Deutschland schon seit einigen Jahren mit dem System eWitness versandt werden. Mit eWitness lassen sich der Absender, der Empfänger, der Empfangs-Zeitpunkt sowie der inhalt einer E-Mail zweifelsfrei nachweisen.

  • 14.07.2010, 16:11 UhrAnonymer Benutzer: aus der Schweiz

    "von Peter am 14.07.2010 10:28 Uhr "

    Sie haben wohl keine Ahnung.
    in bin in der Schweiz, hier wissen nur ein paar Theoretiker, dass es sowas überhaupt gibt.
    in Fnnland wird es nicht anders sein.

    Alles überflüssiger "big-brotherf"-Mist, den keiner will und keiner braucht.

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