Krisenbank: HRE kommt nicht aus teurem Mietvertrag heraus

Krisenbank: HRE kommt nicht aus teurem Mietvertrag heraus

Der Versuch, Bescheidenheit zu demonstrieren, wird für den Chef des mit Steuermilliarden geretteten Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate (HRE) zusehends zum Problem.

Um Mietkosten zu sparen, will Axel Wieandt im August rund 650 Mitarbeiter in einem Gebäude in Unterschleißheim nördlich von München zusammenführen. Derzeit sind sie auf mehrere Standorte im Zentrum verteilt. „Gegenüber alternativen Mietobjekten in der Münchner Innenstadt können wir die Mietkosten sehr deutlich reduzieren“, sagt der HRE-Chef. Doch der Wegzug aus der City könnte kostspielige Folgen haben. Vor zwei Jahren ließ Wieandts Vorgänger Georg Funke die vergleichsweise teure Vorzeigeimmobilie „Lehel-Carré“ im Stadtzentrum anmieten.

Der Gebäudekomplex gehört der Versicherungskammer Bayern, wurde eigens nach den Anforderungen der HRE geplant und gebaut. Nun beharrt die Versicherungskammer auf Erfüllung des Mietvertrages. „Wir werden keine Risiken auf uns nehmen, die aus der Nichterfüllung des mit der HRE geschlossenen Mietvertrages resultieren“, heißt es aus der Kammer.

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Wenn überhaupt, werde man für das mehr als 21.000 Quadratmeter große Areal allenfalls einen geeigneten Untermieter akzeptieren. Doch der ist schwer zu finden. In den vergangenen zwei Jahren gaben die Mietpreise für Büroimmobilien deutlich nach. Quadratmeterpreise von mehr als 30 Euro, wie sie damals üblich waren, sind nicht mehr realisierbar. Die HRE müsste den Mietausfall ausgleichen. Zudem ist ohnehin noch kein Nachmieter in Sicht.

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