Kommentare zu: Bankkunden fühlen sich vernachlässigt

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13 Kommentare
  • 30.10.2008, 15:05 UhrAnonymer Benutzer: Johann Christthaller

    Wen wundert dieses Ergebnis noch?
    Aus den Gesprächen in der täglichen Praxis kann ich nur vermuten, dass die Dunkelziffer noch wesentlich höher ist.
    Seit langer Zeit empfehlen unabhängige Medien wie Stiftung Warentest/Finanztest oder WiSO den Anlegern, unabhängige berater mit seriösem Hintergrund in Anspruch zu nehmen.
    Offensichtlich kommen nun viele ehemals treue bankkunden dem nach, nach weiteren schlechten Erfahrungen ist wohl das Fass am überlaufen.

    Auch wir als Fair Finanzteam sind selbstverständlich keine Hellseher oder können gar eine Finanzmarktkrise verhindern.
    Dennoch pflegen wir - wie auch der Name sagt - einen fairen Umgang mit unseren Kunden mit einem vernünftigen Preis-Leistungsverhältnis.
    Unabhängigkeit von vorgeschriebenen "Hausprodukten", ausführliche und kundenorientierte beratung und Ansprechpartner mit langjähriger Erfahrung verhelfen unseren Kunden zu einer zeitgemässen und stabilen Vermögensstruktur.

    Testen Sie uns unverbindlich, bei uns sind Sie nicht nur eine "Nummer"!

    Johann Christthaller
    www.fair-finanzteam.com
    Tel. 089/17 925 72 65

  • 30.10.2008, 16:25 UhrAnonymer Benutzer: Banker

    Sicherlich steckt in diesem Artikel Wahres! Doch sollte man sich gut überlegen vorschnell zu vermeintlich kundenfreuntlichen freien Finanzberatern zu gehen, die zu 100% von Provisionen leben! Denn im Gegensatz zu bankern bekommen die meist am Monatsende keine Überweisung/Gehalt wenn Sie nicht entsprechende Abschlüsse getätigt haben!!! ...Vertriebsdruck...?!?!?
    Es gibt jedoch sowohl gute bankberater wie auch gute freie berater. Der Kunde muss selbst eintscheiden wo er sich gut beraten fühlt.

    Um die Kommentarmöglichkeit nicht zur Schleichwerbeplattform verkommen zu lassen, verzichte ich auf die Nennung meines Arbeitgebers!

  • 30.10.2008, 17:08 UhrAnonymer Benutzer: Kritiker

    Die banken/berater wollen nur eins: GELD VERDiENEN!!

    Was der Kunde will oder braucht oder was am besten ist, spielt keine Rolle.

    Wenn dann eine bank wie z.b. die Schrottbank Dresdner bank dann lediglich Produkte verkauft oder aufschwatzt, die ihr am meisten Provision bringen passt das.
    Nur die Mitarbeiter der bank tun mir hier etwas leid, da viele wissen, dass es für einen Kunden was besseres oder passenderes gibt, aber letztendlich so unter Druck gesetzt werden ,dass sie dann eben doch das Prolukt verkaufen ,das der bank den höchsten Ertrag bringt und nicht dem Kunden.

  • 30.10.2008, 17:44 UhrAnonymer Benutzer: Colonix

    Die Unzufriedenheit einiger Kunden kann man verstehen. bin selber im bankgebwerbe aber nicht mehr an der Front. Gott sei Dank. in meinem Freundeskreis sind viele bei unterschiedlichen instituten tätig. Selbst in so harten börsenzeiten werden Ziele nicht zurückgenommen. Die Zahlen müssen stimmen. Selbst Kassierer - so es sie denn noch gibt - haben Zahlenvorgaben. Meinem Schwiegervater wollte man im zarten Alter von 74 ein Zertifikat verkaufen, wo er sonst nur in bundesanleihen ist. Und dies wurde ihm als absolut sicher verkauft. Aber er ist ja nicht dumm und rief sofort über Handy an. Nach dem kurzen Gespräch gab es dann ein Donnerwetter in der bank. Die banken müssen von dem Tripp runter kommen 25% Rendite nach Steuern machen zu wollen. Das ist im brot + buttergeschäft nicht möglich. Das sicherere Geschäft müßten dann aber auch die Aktionäre honorieren!

  • 30.10.2008, 19:04 UhrAnonymer Benutzer: Phil

    @ 'Johann Christaller'
    Uebler Schwaetzer und nicht besser als all die Drueckerkolonnen bei den banken! Wer hier Werbung machen will, soll fuer einen Werbebanner bezahlen!!

  • 30.10.2008, 21:16 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    "Mehr als 80 Prozent der befragten empfinden es bereits als außergewöhnliches Qualitätsmerkmal, wenn das Personal einer bank freundlich ist". Ja, das ist genau die Schwäche dieser Recherche: sie zeigt einen typischen, keinen ausserordentlichen Fall. Wie oft ist man mit dem Personal des Lieferanten zufrieden? in der Autowerkstatt? im Restaurant? in der Artzpraxis? im Supermarkt? Mal ehrlich: Unfreundlichkeit, Nachlässigkeit, ignoranz und schlicht schlechte Manieren sind inzwischen eine flächendeckende Plage geworden. ich habe wirklich manchmal den Eindruck, dass den Leuten ihre Jobs gar nicht so wichtig sind. So wird's auch wohl sein.

  • 30.10.2008, 21:59 UhrAnonymer Benutzer: Michi

    Neulich bei meiner (ehemaligen) Sparkasse: will man Kleingeld wechseln muss man ab 10 Euro Wert stattliche 2,50 Euro Gebühren zahlen (und je mehr Kleingeld je mehr Gebühren). Da dacht ich mir schmeiß ich nur 9 Euro nochwas in die Zählmaschine und geb der netten Dame die restlichen 6 Münzen (Euro Münzen) in die Hand - bei aller Liebe, aber 25% Gebühr für eine GRUNDLEiSTUNG wie das Geldwechseln sieht kein Mensch ein. Zumal mein Girokonto dort ebenfalls etwas kostet (gekostet hat). Die Dame sagte kurzerhand: "Das zähl ich nicht".
    Dies war der letzte besuch bei der bank. inzwischen bin ich bei einer Direktbank, da kann ich zwar auch kein Kleingeld einzahlen aber dafür wird keine Gebühr erhoben, ich kann an allen Geldautomaten etwas abheben und siehe da: der telefonische Kundenservice zeigt sich erstaunlich freundlich und kompetent.
    Eine ähnliche Unverschämtheit sind Sparbücher. Dort werden Einlagen mit zb 0,5% "verzinst" und dann zu zb 10% wieder verliehen, die bank macht einen guten Schnitt dabei.
    Wer sich von diesen Filialbanken noch melken lässt ist selbst schuld. Wer dennoch einen Ansprechpartner vor Ort will für den habe ich einen guten Tipp: zumindest in meiner Heimatstadt gibt es ein kleines privates bankhaus mit Tradition, mit einer Hauptstelle die auch gleichzeitig die einzige Filiale ist und wo der inhaber im büro gleich neben der Kasse sitzt. Langweilig? Nun, die bieten auf das Sparbuch ganze 4,25% Zinsen und beratung - keine Verkaufsgespräche. Und der inhaber haftet auch mit seinem Privatvermögen. Das erweckt bei mir mehr Vertrauen als irgendwelche staatlichen Zusagen.

  • 31.10.2008, 05:06 UhrAnonymer Benutzer: Bank-Rating

    Auf www.buylando.de kann man banken hinsichtlich Service und Produktqualität bewerten und über eigene Erfahrungen berichten. Sehr interessant!

  • 31.10.2008, 08:50 UhrAnonymer Benutzer: brw

    Die Schiene ist immer die gleiche: Läuft das business gut - wird die Nase hoch getragen. Fällt das (business-)barometer, kommt man wieder drauf, daß die Summe der bankkunden doch auch Gewinn bringen kann

  • 31.10.2008, 18:55 UhrAnonymer Benutzer: friendos

    Mein Rentenkonto habe ich bei der Postbank. Heute am 31.10.08 bis 16 Uhr war meine Rente für November noch nicht gutgeschrieben.
    Auf meine Email-Anfrage, warum die Gutschrift noch nicht erfolgt ist, erhielt ich bisher nur eine automatische Antwort mit dem Hinweis, dass die E-Mail-Anfragen außergewöhnlich umfangreich seien und ich mich gedulden soll.
    Nach mehreren Anrufversuchen zu 9 cent/Minute erteilt mir eine beraterin die Auskunft. Wir buchen noch bis 20 UHR, bitte gedulden Sie sich.
    Das ist eine Servicequalität, die wirklich "einmalig" ist und der Gewinnmaximierung der Postbank dient.
    Denn Lastschriften werden am 30. eines Monats belastet und Daueraufträge am 31. eines Monats ausgeführt. Die daraus entstehenden Überziehungszinsen werden dann am Quartalsende vereinnahmt.
    Online-Überweisungen am selben Ort dauern bei der Postbank mindestens einen Tag, während im Genossenschafts- und Raiffeisenbereich die Gutschrift an demselben Tag auf dem Empfängerkonto erfolgt.
    Mein Eindruck ist, dass die Postbank mit dem Geld, das dem Kunden gehört, arbeitet.
    Gutschriften werden so spät wie irgend möglich erteilt, Lastschriften sofort belastet.
    Oder gibt es noch einen anderen Grund?
    Gestern wurde publik, dass die Zocker der Postbank einen Abschreibungsbedarf von mehreren Milliarden Euro verursacht haben!
    Hoffentlich geht die Postbank nicht pleite, bis ich meinen Kontowechsel abgewickelt habe.
    MfG friendos

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