HB/dpa ISTANBUL. Nach einem Bericht der in Deutschland erscheinenden kurdischen Zeitung Özgür Politika vom Dienstag bedeute dies nicht automatisch eine Wiederaufnahme der Kämpfe. Allerdings werde es „härtere Reaktionen“ auf türkische Operationen geben, die auf eine Vernichtung der Kurdenorganisation abzielten, zitierte das Blatt das KADEK-Vorstandsmitglied Mustafa Karasu. Die Türkei hatte vor knapp einem Monat eine Teilamnestie beschlossen, mit der die kurdischen Rebellen im Nordirak zur Aufgabe bewegt werden sollen. Ihre Zahl wird auf 5 000 geschätzt. Die seither eingerichteten Aufnahmeleger stehen allerdings weiterhin leer. Stattdessen hat es in den vergangenen Tagen mehrere Feuerüberfälle auf Polizeistationen im Südosten der Türkei gegeben. Bei der Bekämpfung der Rebellen im Nordirak setzt Ankara auf die Mithilfe der USA, die angeblich zugesagt haben, die PKK/KADEK aus dem Nordirak vertreiben zu wollen.
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