
Der Hintergrund der zunächst schwachen Eröffnung im Dax waren schlechte Vorgaben aus den USA. Nachdem gestern ein Video aufgetaucht war, das angeblich den Moslem-Extremisten Osama Bin Laden zeigt, knickten Dow Jones und Nasdaq ein. Besonders traf es die Technologiewerte, die auch heute in Europa zunächst auf die Indizes drückten. Da die Anleger an der Euwax bereits im frühen Handel auf eine Gegenbewegung im Dax spekulierten, können sich gerade diejenigen, die Knock-out-Calls mit eng am Indexstand liegenden Basispreisen gekauft haben über staatliche Renditen freuen. Aber auch beim TecDax nutzten die Anleger die morgendlich deutlichen Kursabschläge zum Kauf von klassischen Index-Zertifikaten und spekulativen Knock-out-Calls. Ein uneinheitliches Bild zeigt sich heute hinsichtlich der Spekulationen auf die internationalen Rentenindizes, die sich in den vergangenen Tagen deutlich erholen konnten. Während beim Bund-Future erneut auf eine Abwärtsbewegung spekuliert wird, trennen sich die Anleger an der Euwax von ihren Short-Zertifikaten auf den JGB-Future, dem japanischen Pedant zum deutschen Bund-Future. Pünktlich zum Start der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt trennen sich die Anleger an der Euwax von ihren Calls und Knock-out-Produkten auf die deutschen Automobilhersteller. An der Spitze steht dabei Volkswagen. Anscheinend setzen die Anleger darauf, dass die Kursphantasie in den Automobilaktien bereits im Vorwege der Messe gelaufen ist. >>> Zum Zertifikate-Tool auf wiwo.de






















