Lifestyle: Daniel Craig: "Dann bunkere ich mein Geld lieber unter dem Kopfkissen"

Lifestyle: Daniel Craig: "Dann bunkere ich mein Geld lieber unter dem Kopfkissen"

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Der britische Schauspieler und James-Bond-Darsteller Daniel Craig

Für James-Bond-Darsteller Daniel Craig, 40, kommt auch trotz der Blessuren, die er bei den Dreharbeiten für den neuen Bond-Film „Ein Quantum Trost“ davon getragen hat, und des zunehmenden Alters eine Schönheitsoperation nicht in Frage. „Plastische Chirurgie ist kein Thema für mich“, sagte Craig im Interview mit der neuen Ausgabe von fivetonine, dem Lifestylemagazin der WirtschaftsWoche.

„Aber nicht etwa, weil es mir gefällt, wenn so langsam alles am Körper zu hängen beginnt. Sondern weil mir der langfristige Effekt nicht gefällt. Was mit 40 wie eine gelungene Korrektur wirkt, lässt dich mit 60 aussehen wie einen Freak.“

Craig, der aktuell in Litauen für das Widerstandsdrama „Defiance“ vor der Kamera steht, braucht vor allem seine Freunde und Familie, um die Belastung als einer der bekanntesten Schauspieler der Welt durchzustehen. „Am Ende des Tages bleiben dir eigentlich doch nichts als deine Freunde und die Familie. Sie machen sich über Gerüchte aus der Regenbogenpresse lustig, noch ehe ich mich darüber ärgern kann“, schildert Craig die familiäre Hilfe. „Sie wedeln mit einer 007-Actionpuppe vor meiner Nase herum und erinnern mich daran, dass ich nur vor der Kamera ein smarter Spion bin. Kurzum: Sie sorgen dafür, dass mein Kopf trotz Showbusiness auf meinen Schultern bleibt und nicht abhebt wie ein Heliumballon.“ Die große Bekanntheit habe sein Leben massiv verändert. „Wenn ich in einen Pub gehe, dauert es in der Regel eine halbe Stunde, bevor die Paparazzi aufkreuzen und das Chaos beginnt. Also bin ich sehr gut darin geworden, 18 Bier in einer halben Stunde zu trinken.“

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Nicht bereit ist Craig, trotz seines hohen Einkommens eine überteuerte Wohnung in London zu kaufen. „Mein Job kann noch so gut laufen, doch eine vernünftige Wohnung in London werde ich mir nie leisten können. Oder leisten wollen. Wer es gewohnt war, monatlich das Geld für die Miete zusammenzukratzen, der wirft keine Millionen zum Fenster raus, nur damit ihm die paar Zimmer gehören. Da bunkere ich mein Geld lieber unterm Kopfkissen.“

Sich selbst sieht Craig als „Adrenalin-Junkie“, dem vor der Kamera nicht langweilig werden darf und für den deshalb eine Komödie nicht in Frage kommt. „Sie werden mich im Leben in keiner romantischen Komödie sehen, obwohl es kein leichter verdientes Geld gibt. Aber es wäre mir schlicht zu langweilig, vor der Kamera dutzendfach denselben, bescheuerten Witz zu wiederholen. Ich bin ein Adrenalin-Junkie.“ Stattdessen stehe er „unter Strom wie ein Rock 'n' Roll-Musiker vor dem Konzert. Diese nervöse Energie hat man, oder man hat sie nicht. Man sollte diese Impulse nur nie unterdrücken. Sonst implodiert man vor Frustration.“

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