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Unternehmen: Liste: Die 50 interessantesten Gründer

von Gründerraum

Die Liste zu unserer Titelgeschichte waren wir noch schuldig, hier also die 50 interessantesten Gründer der neuen deutschen Gründerwelle. Christian Angele Gründete mit drei Freunden Imedo.de, eine Plattform, auf der sich Patienten austauschen über Krankheiten, ihre Ärzte oder die Frage, wie man gesund bleibt. Imedo startet im April. Das Gründerteam: Angele (25, Student der Handelshochschule Leipzig), Bioinformatiker Thomas Kadauke, 25, Wirtschaftsinformatiker Hendrik Vollkmer, 25, und Jurist Christian Lautner, 24. Teilweise kennen sich die vier aus Schulzeiten. Investoren: Spreadshirt-Gründer Lukasz Gadowski, Jamba-Gründer Oliver Samwer. Alexander Artopé Rund acht Jahre nach seiner ersten erfolgreichen Gründung (Softwareunternehmen Datango) startet der Berliner wieder durch. Mit Jörg Rheinboldt, 35, (Mitgründer von Denkwerk-, Alando- und Ebay-Deutschland) gründete Artopé, 37, das Startup Smava - einen Marktplatz für Privatkr edite, der vor wenigen Tagen online ging. Privatleute stellen dort Projekte vor, für die sie Geld benötigen: ein neues Auto, ein Cello für den Sohn oder einen PC. Potenzielle Gläubiger suchen auf der Seite nach Dingen, die sie finanziell unterstützen wollen. Die Identität beider Partner bleibt anonym. Abwicklung wie Bonitätsprüfung und die daraus abgeleitete Preisbildung übernimmt Smava. Was sich skurril anhört, ist im angelsächsischen Web ein Erfolg: Die Vorbilder heißen Prosper und Zopa. Lars Behrend Der 35-jährige Biologe betreibt mit Biochemiker Christian Thirion, 35 das Startup Sirion. Beide kennen sich aus ihrer Zeit als Forscher an der Uni Ulm. Ihre Geschäftsidee: Mit einem RNA-Interferenz-Verfahren schalten sie einzelne Gene in Zellen aus, um deren Einfluss bei der Entstehung von Krankheiten zu bestimmen. "Das ist wie bei einem Elektriker, der 30 Leitungen sieht und wissen will, an welcher die Lampe hängt", sagt Behrend. "Und die Lampe ist d ie Krankheit." Als Anschubfinanzierung bekam Sirion 300 000 Euro von Bayern-Kapital und KfW. Der High-Tech-Gründerfonds sagte weitere 600 000 Euro zu. Wulf Bentlage Produziert mit seinem Unternehmen Geohumus ein braunes Granulat, das Wasser und Mineralien im Boden speichert. So bleiben Balkonpflanzen frisch, Golfrasen grün, und sogar Wüstenbildung kann unter Umständen gestoppt werden. Die Idee hatte Gründungskollege und Chemiker Reinmar Peppmöller, 70. In wenigen Tagen nimmt das Unternehmen (zwölf Mitarbeiter) eine Anlage in Betrieb, die 25 000 Tonnen Granulat im Jahr produziert - bisher stellt die Firma erst 400 Tonnen her. Bentlage, 43, und früher als Arzt tätig, verhandelt zudem mit Investoren in Saudi-Arabien über eine Anlage in Nahost. Bea Beste Die Idee für eine neue Schulform kam von Alexander Olek, 37, Gründer der Biotech-Firma Epigenomics. Er erinnerte sich an seine Probleme auf dem Gymnasium. Und weil sein Sohn ins schulf ähige Alter kam, entwickelte er ein Konzept für eine bessere Schule. Damit begeisterte er die Boston-Consulting-Group- Beraterin Beste, 38. Sie entwickelte aus der Idee das Schul-Franchise-System Phorms: Privatschulen sollen deutschlandweit mit Ganztagsbetrieb, zweisprachigem Unterricht und individueller Förderung eine Alternative zu staatlichen Lehranstalten bieten. Schulgeld: Zwischen 220 und 860 Euro monatlich, je nach Vermögen der Eltern. Die Schulen sollen sich selbst tragen. Phorms übernimmt als Mutter-AG Marketing, Personalarbeit und IT. Eine Phorms-Schule gibt es bereits in Berlin, drei weitere befinden sich im Aufbau - in Köln, München und Frankfurt am Main. Jan Blochwitz-Nimoth Arbeitet mit seiner Dresdner Firma Novaled an besseren Handy-Displays. Mit einer neuen Technik macht Novaled Leuchtdioden leistungsfähiger. So hergestellte Displays verbrauchen nur halb so viel Strom und sind doppelt so hell. Derzeit testen einige große Hersteller die Novaled-Technik. B lochwitz-Nimoth, 37, entwickelte das Verfahren als Doktorand an der TU Dresden. Kai Bolik Skat, Billard und Solitaire: Auf der Internetseite von Gameduell können Nutzer mit Geschicklichkeitsspielen um Geld zocken. Der Ex-Lycos-Manager Bolik, 39, gründete die Firma mit Michael Kalkowski, 33, und Boris Wasmuth, 38, die ihrerseits vorher das Verbraucherportal Dooyoo mitgründeten. Gemeinsam machten sie Gameduell nach eigenen Angaben zu Deutschlands größter Daddelseite. Gameduell hat vier Millionen registrierte Nutzer. Nach nur neun Monaten war es profitabel. Hauptinvestoren sind die Verlage Burda und Holtzbrinck. Michael Böttger Böttger, 38, gründete 2006 mit Oliver Wolf, 37, Raumobil, eine Internet-Plattform für kostenlose Vermittlung freier Flächen in Lkws, Mitfahrgelegenheiten und Zimmern für private und gewerbliche Nutzer. Sie lernten sich in der Abteilung Produktentwicklung bei Web.de kennen. Kaum online, wurde das Konzept mehrfach mit Gründerpreisen bedacht. Raumobil sitzt in Karlsruhe. Derzeit stehen rund 25 000 Fahrten und etwa 1000 freie Räume zur Wahl. Karlheinz Brandenburg Der Miterfinder des MP3-Formats und Chef des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologie hat ein neues Projekt: Iosono soll den Dolby-Surround-Klang revolutionieren. Eine Vielzahl von Lautsprechern versorgt jeden Platz im Kino mit dreidimensionalen Schallfeldern. So soll das Kinoerlebnis der Realität möglichst nah kommen. Gerade versucht der 52-jährige Brandenburg, US-Filmstudios davon zu überzeugen, neue Filme mit der Iosono-Technik abzumischen. Heimkino-Lösungen soll es frühestens in fünf Jahren geben. 13 Mitarbeiter arbeiten für Iosono in Ilmenau und in Hollywood. Michael Brehm Hat das Berliner Kontaktnetz für Studenten StudiVZ 2005 mitgegründet. Nach dem Wechsel des umstrittenen Ehssan Dariani, 26, in den Aufsichtsrat ist Brehm, 27, wichtigster Mann im operativen Geschäft von Stu diVZ. Brehm ist Absolvent der WHU. Und sein Startup (rund 70 Mitarbeiter) wurde erst kürzlich für geschätzte 85 Millionen Euro von der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck gekauft. Vor wenigen Wochen eröffnete StudiVZ (1,85 Millionen Nutzer) eine Plattform für Schüler und bastelt an seiner Internationalisierung. Michael Brehm Hat das Berliner Kontaktnetz für Studenten StudiVZ 2005 mitgegründet. Nach dem Wechsel des umstrittenen Ehssan Dariani, 26, in den Aufsichtsrat ist Brehm, 27, wichtigster Mann im operativen Geschäft von StudiVZ. Brehm ist Absolvent der WHU. Und sein Startup (rund 70 Mitarbeiter) wurde erst kürzlich für geschätzte 85 Millionen Euro von der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck gekauft. Vor wenigen Wochen eröffnete StudiVZ (1,85 Millionen Nutzer) eine Plattform für Schüler und bastelt an seiner Internationalisierung. Andreas Büchelhofer Gründete mit Henning Schnepper den Teleshopping-Sender 1–2–3.tv. Büchelhofer , 44, und Schnepper, 45, waren vorher in der Geschäftsführung von Hot Networks, dem ersten deutschen Teleshopping-Kanal. Neu ist, dass die Artikel bei 1–2–3.tv an die Anrufer versteigert werden. Zurzeit melden sich 500 bis 1000 Menschen pro Tag neu an, 462.000 sind es insgesamt. 2006 hat 1–2–3.tv seinen Umsatz auf 76 Millionen Euro verdoppelt. Andreas Degenhart  Mit vier Freunden kam der 40-jährige Softwareentwickler auf die Idee, ihre Freundeskreise im Internet zu verdrahten. Nun entwickeln sie gemeinsam die Plattform Lokalisten. „Lokalisten“ sehen, was ihre Freunde gerade machen, werden auf Partys eingeladen und können dort wieder neue Leute kennenlernen. Zum Fünfer-Team gehören die Ingenieure Peter Wehner, 38, und Andreas Hauenstein, 32, sowie die IT-Berater Jürgen Gerleit, 39, und Norbert Schauermann, 36. Seit Herbst ist ProSiebenSat.1 zu 30 Prozent am Unternehmen beteiligt. Die Lokalisten wollen Geld mit Werbung verdienen und die Plattform in diesem Jahr auch für Handynutzung optimieren. Ingo Endemann Der 38-Jährige gründete 2005 mit Nicholas Thiede, 35, eine Art Ebay, nur dass es umgekehrt funktioniert: Wer etwa einen Handwerker braucht oder seinen Keller entrümpeln muss, schreibt den Job kostenlos auf der Seite von My-Hammer aus. Interessierte Auftragnehmer unterbieten sich an-schließend gegenseitig, meist erhält der günstigste den Zuschlag. Mehr als 13.000 Jobs sind derzeit online. Zu den 200.000 Nutzern kommen täglich etwa 1000 hinzu. Die Aussichten sind gut: Eine Studie der Humboldt-Universität verheißt dem Markt» für die Online-Vergabe von Handwerksaufträgen einen Boom. Nebenbei ist Endemann auch Chef der Suchmaschine Abacho. Zu den Investoren gehört auch der Holtzbrinck-Verlag. Ibrahim Evsan Der 31-jährige Ex-RWE Powerline-Mitarbeiter betreibt von Köln aus eine deutsche Video-Plattform, ähnlich wie Youtube. Neben privaten Videos will Sevenload künftig zunehmend Intern et-Fernsehprogramme mit Reportagen und Musikvideos junger Künstler anbieten. Vor wenigen Tagen kaufte der Verlagskonzern Burda ein Fünftel der Anteile an Sevenload. Geld verdient Sevenload auch, indem es die Plattform an Konzerne vermarktet. Niels Fertig Sein Unternehmen Nanion gehört zur wachsenden Zahl erfolgreicher Nano-Biotechnologie-Startups. Zwei Jahre nach dem Start war es bereits 2004 profitabel. Nanion stellt Messgeräte und winzige Biochips her, mit denen Wissenschaftler Proteine in Zellmembranen untersuchen. So können sie etwa die Wirksamkeit von Medikamenten, die auf Zellen einwirken, prüfen und verbessern. Erste und einzige Finanzierungsrunde: 250.000 Euro durch den Risikokapitalfonds Bio-M. Fertig, 34, entwickelte das Verfahren in seiner Doktorarbeit in Physik. Lukasz Gadowski Er ist einer der erfolgreichsten Jungunternehmer seit dem Platzen der Dotcom-Blase. Gadowski, 29, gründete den Internet-T-Shirt-Laden Spreadshirt schon w ährend seines Studiums an der Handelshochschule Leipzig. Das war bereits sein drittes Unternehmen. Mit Spreadshirt landete er den ersehnten Erfolg. Privatleute, Vereine oder Musiklabels können eigene Motive entwerfen, Spreadshirt druckt sie auf Hemden, T-Shirts oder Tangas. Das Unternehmen liefert in die ganze Welt und beschäftigt derzeit rund 300 Mitarbeiter. In der Gründerszene wird sein Unternehmen als möglicher Börsenkandidat gehandelt. David Garcés Der 29-jährige Ex-SAP-Manager produziert mit dem Unternehmen Particle Computer drahtlose Sensornetzwerke. Die zwei Zentimeter kleinen Minicomputer überwachen etwa in Fabriken die Temperatur von Maschinen oder Fenstern und Türen. Die Sensoren übermitteln die Daten zur Auswertung an einen Rechner. Nach eigenen Angaben ist das schnell wachsende Unternehmen (acht Mitarbeiter) in dem Sektor europaweit führend. Christoph Gerlinger Gründer des Computerspieleverlags Frogster Interactive Picture s. 30 Mitarbeiter arbeiten in Berlin für den 39-Jährigen. Sein Unternehmen konzentriert sich auf Internet-Spiele, bei denen sich die Spieler in künstlichen Welten bewegen. Bei „Bounty Bay“ etwa segelt der Spieler auf den Weltmeeren, kämpft gegen Piraten und erobert historische Städte. Frogster ist seit 2006 am Entry Standard der Deutschen Börse gelistet. Der Kurs verdoppelte sich vergangenes Jahr auf über 30 Euro. Ailin Gräf Zusammen mit Ehemann Guntram Gräf, 34, betreibt die 35-jährige Ex-Sprachlehrerin die Anshe Chung Studios, ein florierendes Geschäft mit virtuellen Gütern in der Internet-Kunstwelt Second Life. Die Gräfs, die aus der Nähe von Frankfurt stammen, haben rund zehn Prozent der Grundstücksfläche in der virtuellen Welt gekauft und bauen darauf Häuser, Wohnungen oder Geschäfte. Zudem stellen sie zahlreiche andere virtuelle Produkte her wie etwa Kleidung für die Avatare. Unternehmen wie EnBW, Pixelpark und NBC gehören zu ihren Kunden. Die Produkt e entstehen virtuell in China: 60 Programmierer beschäftigt Anshe dort. Und das Geschäft wächst pro Monat zweistellig. 2006 erwirtschafteten die Anshe Chung Studios einen einstelligen Millionenumsatz. Seit einigen Wochen ist Jamba-Gründer Oliver Samwer an Anshe beteiligt. Lee Griffith Medikamente werden von Menschen unterschiedlich aufgenommen. Das Biotech-Startup des 45-jährigen Griffith, Awenydd, prüft als Dienstleister das genetische Material von Patienten und ermittelt, wie ein Patient womöglich auf die Therapie reagiert. Das Freiburger Unternehmen beschäftigt fünf Mitarbeiter und bereitet gerade die erste große Finanzierungsrunde (zwei Millionen Euro) vor. Felix Haas Veranstaltungen sind aufwendig: Einladungen verschicken, Rücklauf organisieren, Zusagen und Feedback der Teilnehmer managen. Das alles will das 2006 gegründete Startup Amiando vereinfachen. Hier entsteht um jede Veranstaltung eine Art Mini-Community. Teilnehmer sehen, wer sich schon angemeldet hat, sagen zu oder diskutieren anschließend, ob ihnen die Party gefallen hat. Die Nutzerzahlen liegen „im fünfstelligen Bereich“, sagt Haas. Der 25-Jährige gründete sein erstes Startup schon vor dem Studium der Ingenieurwissenschaften an der TU München. Mitgründer sind Markus Eichinger, 26, Dennis Ferenczy, 26, Sebastian Bärhold, 26, Armin Bauer, 25, und Marc Bernegger, 28. Demnächst startet Amiando auch auf Englisch und Französisch. Ab April sollen Veranstalter mit den verschickten Einladungen auch gleich Online-Tickets verkaufen können. Investoren: unter anderen Lukasz Gadowski (Spreadshirt), Stefan Glänzer (Last.fm, Myblog), Ehssan Dariani (StudiVZ), Wellington. Auf der Cebit gewann Amiando den „Innovator´s Pitch“ von Bitkom. Claudia Helming Shopping im Internet boomt. Doch überwiegend findet man standardisierte Massenware. Das 2006 gestartete Shopping-Portal Dawanda will das ändern. Ob Einzelstücke oder Handarbeit – auf der Web -Seite können vor allem Kunsthandwerker ihre Produkte verkaufen. Dawanda hat ein gut laufendes US-Vorbild: Etsy. Experten sehen in Plattformen wie Dawanda mehr als nur Nischenangebote. Sie glauben, dass der Online-Handel vor einer Individualisierungswelle steht. Ende 2006 gingen Helming, 33, und Co-Gründer Michael Pütz, 25, mit dem Portal ans Netz. Inzwischen sind 800 Verkäufer angemeldet, die rund 6000 Produkte anbieten. Die Gründer kennen sich vom Netzwerk Passado, das 2001 von Pütz gegründet und im selben Jahr verkauft wurde. Investor: unter anderem Holtzbrinck. Lars Hinrichs Der 30-jährige gehört zu den Unternehmern, die schon zu Dotcom-Zeiten ein Startup gründeten. Damals scheiterte der Hamburger. Doch seinen zweiten Versuch, das Kontaktnetz Xing (Open Business Club), brachte er im Dezember 2006 an die Börse. Die Zahl der Xing-Mitglieder lag Ende des vergangenen Jahres bei 1,69 Millionen – 149 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. In Deutschland ist Xing Platzhirsch für Online-Ges chäftskontakte. Derzeit werkelt Hinrichs mit seinem Startup an der Internationalisierung: Gerade hat er eConozco, ein spanisches Kontaktnetz für Geschäftsleute, zu 100 Prozent übernommen. Herbert Huber Der Maschinenbauer, 37, gründete das Unternehmen Cowatec zusammen mit seinem Bruder Christian, 42. Vom bayrischen Burglengenfeld aus plant, baut und betreut Cowatec Biogasanlagen aller Art. Zudem verkauft das Unternehmen ein Enzym, das den Gasertrag solcher Anlagen steigert. Die Nachfrage nach Biogasanlagen ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Deswegen legte auch die Zahl der Mitarbeiter zu: von 15 (2005) auf 30 Ende 2006. Andreas Jenne Nebenwirkungen neuer Medikamente sind eines der Hauptrisiken für Pharmakonzerne. Der Chemiker Jenne, 39, und sein Unternehmen Kinaxo helfen, sie zu reduzieren. Mit einer neuen Methode untersucht Kinaxo die Wirkung neuer Medikamente an Gewebeproben von Menschen. Damit können Tierversuche und riskante Tests mit Menschen vermieden werden. Kunden sind Pharmakonzerne wie Johnson & Johnson oder Bayer Schering. Schon kurz nach der Gründung 2005 arbeitete Kinaxo profitabel, inzwischen mit acht Mitarbeitern. Ivo Keller Die Software der Potsdamer Firma Visapix macht Kameras intelligent. Mithilfe von Programmen, die Keller, 41, mit vier Kollegen am Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik am Heinrich-Hertz-Institut in Berlin entwickelt hat, können Räume dreidimensional überwacht werden. Die Software unterscheidet zum Beispiel einen Besucher von einem Grafitti-Sprayer und löst bei Letzterem Alarm aus. Sie kann auch Kundenbewegungen in einem Supermarkt analysieren. So gibt sie etwa Auskunft darüber, wie viele Menschen im Geschäft waren und wo sie sich am längsten aufgehalten haben. Für die Technik gab es bereits mehrere Preise. Die Fraunhofer-Gesellschaft selbst ist Mitgesellschafter von Visapix. Wolfgang Krüger Ähnlich wie bei de r erfolgreichen amerikanischen Seite Slide können Nutzer von Imagelooop Diashows im Internet erstellen und sie auf ihrer Homepage einbinden. 2006 bekam Krüger, 40, eine Million Euro Startkapital, unter anderem von Ex-Amazon-Manager Andreas Weigend und der Otto Wolff Industrieberatung. Krüger hat bereits für mehrere Unternehmen Internet-Projekte realisiert, etwa für die Kölner IT-Firma Pironet. Hansjörg Lerchenmüller Solarzellen sind meist aus Silizium. Zwar gibt es noch wirksamere Materialien, doch sind diese überproportional teurer. Das Problem haben der ehemalige Fraunhofer-Technologiemanager Lerchenmüller, 40, und die Mitgründer des Freiburger Unternehmens Concentrix gelöst: Sie bauen über jede Solarzelle ein winziges Brennglas (Konzentrator-Fotovoltaik). Dadurch steigern sie die Effektivität der Zellen um den Faktor 500. Man kommt mit weniger der teuren Zellen aus, und die Kosten für Solarstrom sinken. Zurzeit läuft die Pilotproduktion. 2008 soll die Technik in Serie gehen. Das Freiburger Startup Concentrix (35 Mitarbeiter) ist ein Spin-off des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme. Nikolaus Meyer Die Firma Sulfurcell Solartechnik macht Solarzellen kostengünstiger. Das Berliner Unternehmen stellt Solarzellen aus dem Halbleiter Kupfer-Indium-Sulfid her, der 100-mal dünner ist als Sili- zium. Die Zellen sind dann in der Herstellung billiger, mitunter sogar ertragsstärker als herkömmliche Solarzellen. Zudem lassen sie sich besser in Gebäude integrieren, weil sie eine glatte Fläche haben und nicht das für Solarmodule typische Schachbrettmuster. Noch in diesem Jahr soll die Massenproduktion der neuen Zellen aufgebaut werden. Einer der Investoren des Unternehmens ist der Energiekonzern Vattenfall. Vor der Gründung arbeitete der Physiker Meyer, 35, am Hahn-Meitner-Institut. Sulfurcell beschäftigt rund 50 Mitarbeiter. Jan Miczaika Auf die Idee, eine Internet-Tauschbörse für Bücher, CDs und DVDs zu gründen, kam Miczaika, 27, mit seinen Kommilitonen Gerald Schönbucher, 29,und Andre Alpar, 31, im Jahr 2005. Neben ihrer Tätigkeit als Doktoranden an der WHU bauten sie das Startup Hitflip auf. Nutzer tauschen und zahlen für jede Transaktion eine kleine Gebühr. Prominente Investoren fördern das Unternehmen, darunter der ehemalige Grey- Europa-Chef Bernd Michael, Spreadshirt-Gründer Lukasz Gadowski und Jamba-Gründer Oliver Samwer, über seinen European Founders Fund. Zu den 21 Mitarbeitern sollen dieses Jahr zehn weitere hinzukommen. Der Break-even ist für den Jahreswechsel geplant. Chris Möller Gründete zusammen mit Uwe Kampschulte, 41, den Internet-Mietmarktplatz Erento, an dem auch der Holtzbrinck-Verlag beteiligt ist. Beide waren vorher IT-Berater. Zu mieten gibt es bei Erento vom Transporter über Privatjets bis hin zu Demonstranten auf Stundenbasis allerhand – insgesamt 850.000 Artikel. 200.000 Mieter sind registriert. Götz Münch Der 43-Jährige forschte zusammen mit Meinrad Gawaz, 45, Martin Lohse, 50, und Martin Ungerer, 42, am Uniklinikum der TU München. Ihre erste Biotechfirma Procorde fusionierte 2005 mit der britischen Firma Trigen. Also gründeten die Mediziner etwas Neues: Corimmun. Nun entwickeln sie Medikamente, mit denen autoimmune Herz-Kreislauf-Erkrankungen behandelt werden können. 700 000 Euro hat das Unternehmen aus Martinsried bei München vom High-Tech-Gründerfonds und anderen Investoren bekommen. Klinische Tests sollen 2008 stattfinden. Dafür bereitet Münch derzeit eine weitere Finanzierungsrunde vor. Paulus Neef War als Chef der Internet-Agentur Pixelpark einer der Stars der New Economy. Dann kam der Absturz. Im vergangenen Jahr gründete der 46-Jährige Neva Media. Damit will er den Markt für Handy-TV aufrollen. Via DVB-H-Technik sollen dann während des mobilen Fernsehens parallel interaktive Web-Inhalte, Sprache und Transaktionen über Mobilfunk übertragen werde n. Das ermöglicht völlig neue Medienformate und neuartige Werbeformen. Geplant sind 16 Programme. Investoren des Startups sind unter anderem die Verlagskonzerne Burda, Holtzbrinck und Neef. Nicolas Neuhaus Der weltweite Erfolg ihres Taschenlabels George, Gina & Lucy war eigentlich ein Zufallsprodukt der jungen Modefirma Departmentgreen. Neuhaus, seine Frau und ein Freund wollten Kleidung herstellen, fingen aber mit einer Tasche an. Die war weltweit sofort so erfolgreich, dass sie erst in diesem Sommer, drei Jahre danach, das Kleider-Label Gwynedds herausbringen. Das Unternehmen fährt Umsätze im zweistelligen Millionenbereich ein. Wie viele genau und wo? Das bleibt geheim. Departmentgreen will von den Mythen profitieren, die sich um sein Label ranken. Felix Petersen Nutzer von Plazes können anderen im Internet jederzeit zeigen, wo sie sich gerade aufhalten, und sehen, wer in ihrer Umgebung noch online ist. Plazes ist vor allem in den USA er folgreich. Petersen, 30, gründete das Unternehmen 2006 zusammen mit Stefan Kellner, 37. Beide kennen sich von ihrer Arbeit bei der Internet-Agentur Antwerpes. Ein Jahr nach ihrem Start zeigen mehrere amerikanische Internet-Unternehmen großes Interesse an einer Zusammenarbeit. Zu den Plazes-Investoren gehören bekannte Web-Größen wie Netscape-Gründer Marc Andreessen. Martin Pfeiffer War an der TU Dresden als Forscher tätig, bis er 2006 das Solar-Startup Heliatek gründete. Mit organischen Solarzellen aus beschichtetem Kunststoff will Pfeiffer, 39, dem Solarstrom zum Durchbruch verhelfen. Mit einer neuen Produktionsmethode sollen die Preise für Solarzellen drastisch sinken. 650.000 Euro Startkapital bekam Heliatek bereits, unter anderem vom High-Tech-Gründerfonds. Heliatek verhandelt derzeit mit Investoren über eine erste Millionen- Finanzierung. Andreas Rührig Viel Müll spuckt Google aus – vor allem, wenn man nach Spielen sucht. Wer etwa das Spiel Moorhuhn sucht, bekommt statt der Kult-Daddelei möglicherweise einen biologischen Aufsatz. Rührig, 30, und sein Partner Timo Meyer, 28, entwickelten deswegen die Spiele-Suchmaschine Wazap. Ähnlich wie Google sucht der Nutzer von Wazap nach Stichworten, bekommt aber nur redaktionell geprüfte Links angezeigt. Dafür durchforsten einige der 40 Wazap-Mitarbeiter Spieleseiten im Internet und erstellen Trefferlisten. Geld verdienen sie mit Werbung und durch den Verkauf ihrer Ergebnisse an Portale wie Web.de und AOL. In Japan, wo Wazap schon 2004 startete, ist die Suchmaschine bereits ein Erfolg. Den wollen die beiden in Deutschland, wo sie 2006 online gingen, wiederholen. Vor wenigen Tagen zeichnete das US-Wirtschaftsmagazin „Red Herring“ Wazap als eines der „vielversprechendsten und innovativsten Technologieunternehmen Europas“ aus. Wazap ist nicht das erste Unternehmen des Duos: Sie bauten in den Neunzigerjahren die Seiten Uni.de und Gamez.de auf. Jens Schlangenotto Hemden wegbringen, Reisen planen, Geschenke finden? Schlangenotto, 34, und die Mitarbeiter seiner Concierge-Serviceagentur Agent CS erledigen alles, was im Alltag anfällt. Der innovative Frankfurter Dienstleister expandiert derzeit in andere Großstädte wie München und Berlin. Leitende Angestellte, Banker und Ärzte zählen zu den Kunden. Auch Privatbanken kaufen den Service für wohlhabende Anleger. Der Umsatz liegt „im mittleren sechsstelligen Bereich“. Alexander Schneider Es wird nicht lange dauern, bis die E-Mail auch in der mobilen Massenkommunikation Standard wird. Schneider, 34, zuletzt als Manager bei Virgin Interactive in London, will diesen Prozess mit seinem Kölner Startup Mobile Labs beschleunigen. Er hat ein kleines Programm entwickelt, mit dem Handynutzer billig E-Mails und Kurznachrichten verschicken können. Das inzwischen preisgekrönte Programm reduziert die Daten der Mails auf wenige Bytes und verringert so die noch immer sehr hohen Übertragungskos ten. In den nächsten Monaten wird Mobile Labs seine zweite Finanzierungsrunde im einstelligen Millionenbereich abschließen sowie Kooperationen mit großen Portalen festzurren. Ralf Schwöbel Betreibt Tradebit, eine Verkaufsplattform für digitale Güter wie Bilder, Musik, Videos oder Dokumente. Über 1,5 Millionen Dateien sind verfügbar, 6000 Händler sind derzeit registriert. Täglich kommen 80 000 Besucher auf die Seite, überwiegend aus den USA. Mitte der Neunzigerjahre sicherte sich der heute 33-jährige Schwöbel, der unter anderem für Germany.net gearbeitet hat, die Marke Intershop. Später verkaufte er den Namen an die Jenaer Softwarefirma, die mit dem Namen bekannt wurde. Philipp Spangenberg Als Informatik-Student entwickelte der 25-Jährige mit dem Betriebswirt Markus Weitzel, 25, einen elektronischen Schlüssel, der per SMS auf das Handy gesendet wird. Zum Öffnen einer Tür funkt dann das Telefon per Bluetooth einen Code an das Schl ießsystem der Firma oder das Mietwagenschloss. 2006 gründeten die beiden bei München das Startup Gidtec, um die Idee zu vermarkten. Inzwischen haben sie sechs Mitarbeiter. Mögliche Kunden: Auto‧vermieter, Sicherheitsfirmen, Flottenbetreiber. Einen Prototyp der Technik, die schon mehrere Preise gewann, entwickelte Gidtec ge‧meinsam mit BMW. Nun haben auch andere Hersteller Interesse. Stephanie Staar  Eines der jüngsten InternetStartups dieser Tage ist Netmoms, ein Portal für Mütter. Wie organisiere ich einen Geburtstag für Einjährige? Was tun bei Schlafproblemen des Babys? Wie verändert sich mein Sexleben nach der Geburt? Unterhaltsam, interaktiv und gemeinschaftlich sollen solche und viele andere Fragen geklärt werden. Die Mitgründer neben Staar sind Jens Echterling und Tanja Waldeck – alle Anfang 30. Letztere hängten kürzlich ihren Job bei McKinsey an den Nagel – Staar war bei Bertelsmann. Ähnliche Mütterportale in den USA wachsen derzeit schnel l und kassieren Millionen Dollar Risikokapital, zum Beispiel Momjunction. Investoren von Netmoms: unter anderen Oliver Samwer, Michael Brehm (StudiVZ), Oliver Jung (Investor), Stephan Schubert (OnVista-Mitgründer). Jens Stender Der 34-jährige promovierte Jurist gehört mit seinem Kompagnon Henrik Rinnert, 35, zu den Pionieren im Geschäft rund um das Handyfernsehen. Mit ihrem Unternehmen Mobiles Fernsehen Deutschland bieten sie Handyfernsehen in 16 deut-» schen Ballungsräumen. Mit der Sendergruppe ProSiebenSat.1 starteten die beiden gerade den ersten allein für den mobilen Empfang konzipierten TV-Sender: ProSiebenSat.1 Mobile. Das Geschäftsmodell: Sie bauen das Sendernetz, kaufen Inhalte dazu, und die Vertriebspartner zahlen für das Programm. Das Unternehmen wird unter anderem von Venture-Capital-Firmen wie Grazia Equity und Ammax finanziert. Ozan Taner War Unternehmensberater bei Roland Berger und gründete mit Wolfgang Rü th, 36, und Niels Frandsen, 34, (ebenfalls Ex-Berater) die Moema Espresso Republic – eine Importfirma für brasilianischen Gourmet-Espresso. Seit Markteinführung haben die drei den monatlichen Absatz vervierfacht. Pro Monat verkaufen sie zwei Tonnen Espresso vor allem in Europa und Asien. Taner, 35, schreibt für die WirtschaftsWoche ein Gründertagebuch, das auch online zu lesen ist: www.wiwo.de/gruendertagebuch. Kai Tietjen Lange war die 2006 gestartete Seite für Internet-Lesezeichen, Mister Wong, ein Projekt der Bremer Werbe- und Online-Agentur Construktiv und ihres Chefs Tietjen, 36. In den nächsten Monaten soll die Plattform, die dem US-Angebot Del.icio.us ähnelt, in eine eigene Gesellschaft ausge‧gliedert werden. Für die Expansion laufen derzeit Gespräche mit Investoren. Gerade testen Blogger lokale Mister-Wong-Seiten in China und Russland. Weltweit ist Mister Wong nach eigenen Angaben (nach Del.icio.us) die Nu mmer zwei unter den Social-Bookmarking-Portalen. In Deutschland gehört das Portal zu den 60 am meisten aufgerufenen Seiten. Stefan Uhrenbacher Ist schon lange im Internet-Geschäft. Für die Internet-Apotheke DocMorris war der 38-Jährige als Chief Operating Officer tätig, er stellte das Reiseportal TravelChannel auf die Beine und brachte Lastminute.com auf den deutschen Markt. Sein neuestes Projekt: Qype, ein Stadtmagazin, das aus Beiträgen der Nutzer besteht. Wer ein gutes Kino kennt, gut gegessen hat, von einem perfekten Ort für ein romantisches Dinner weiß oder ein begeisterndes Theaterstück gesehen hat, erzählt das bei Qype weiter. Uhrenbacher beschäftigt in Hamburg zwölf Mitarbeiter. Finanziert wurde Qype in einer ersten Runde über mehrere Millionen Euro (November 2006) von den Risikokapitalfirmen Advent Venture Partners und Partech International sowie einigen Businesangels, darunter Cellity-Mitgründer Niels Weitemeyer. Vor einigen Tagen wurde Qype, das 700 000 Nutzer im Monat und 22.500 registrierte Mitglieder hat, von dem Wirtschaftsmagazin „Red Herring“ als eines der besten Startups ausgezeichnet. In Kürze will Uhrenbacher eine umfassende Kooperation zwischen Qype und einem deutschen Verlag festzurren. Christian Vollmann Der 29-Jährige betreibt über seine Media‧agentur Magic Internet die Internet-Plattform MyVideo, einen erfolgreichen Youtube-Klon. Täglich werden sieben Millionen in der Regel privat gedrehte Clips bei MyVideo abgespielt. Vor wenigen Tagen startete der MyVideo-Handy-Dienst. Die Sendergruppe ProSiebenSat.1 ist mit 30 Prozent an MyVideo beteiligt. Der WHU-Absolvent Vollmann arbeitete bereits als Praktikant bei Alando (später Ebay), leitete bei Jamba das Online-Marketing und gründete das Flirt-Portal iLove. Inzwischen investiert er auch als Businesangel in andere junge Unternehmen, zum Beispiel die Kölner Internet-Tauschbörse Hitflip. Sarik Weber Immer wenn er den Umschlag seiner Handy‧rechnung aufriss, packte ihn „die Wut“. Also gründete Weber, 39, mit Nils Weitemeyer Cellity. Die beiden entwickelten ein Programm, mit dem Handynutzer ihre Kosten reduzieren können: 50 Prozent und mehr bei Auslandsgesprächen, bis zu einem Drittel im Inland. Das Programm prüft bei jeder Verbindung, ob nicht etwa ein Telefonat über den Cellity-Server billiger wäre. Ist das der Fall, wird das Gespräch umgeleitet. Anrufer und Angerufene merken von alldem nichts – sie sehen es lediglich am Ende d es Monats auf der Rechnung. Sein erstes Unternehmen gründete Weber mit 24 Jahren in Spanien. Zudem ist er Mitgründer des Netzwerks Xing. Sein Kompagnon Weitemeyer war Gründungschef des Mobile-Entertainment-Anbieters Elkware. Cellity finanzierten sie bisher aus eigener Tasche, mithilfe einiger Bekannter, unter anderem dem Ex- Skype-Deutschland-Chef Tim von Törne. Gerade gab Cellity eine Kooperation mit der E-Plus-Billigtocher Simyo bekannt. Heiner Wolf Er macht Menschen im Internet sichtbar wie in der realen Welt. Das Unternehmen Zweitgeist stattet mit dem Dienst Weblin seine Nutzer mit sogenannten Avataren aus, künstlichen Figuren wie Robert T-Online eine war. Mit diesen Avataren können sie sich durch das Netz bewegen. Wer sich bei Zweitgeist anmeldet und eine Internetseite zum Thema Heimwerken besucht, sieht eventuell andere Zweitgeist-Avatare und kann sich mit ihnen über aktuelle Fragen austauschen. Das ist etwa so, als hätte man einen anderen Menschen im Baumarkt am R egal für Bohrhämmer getroffen und um Rat gebeten. Geld wollen Wolf, 40, und Co-Gründerin Christine Stumpf, 37, mit Werbung verdienen, die manche Avatare auf ihren Klamotten tragen, sowie mit Premium-Angeboten und dem Verkauf virtueller Güter. Die Gründer haben vorher zusammen bei der Softwarefirma Bluehands gearbeitet. Zweitgeist ist 2006 mit Geld des High-Tech-Gründerfonds gestartet und führt Gespräche mit weiteren Kapitalgebern. Rainer Zugehör Fernsehen rund um den Job, von morgens bis abends. Im Internet, über Satellit und Kabel. Das bietet Zugehörs 2006 gegründetes Startup Job TV 24. In dem Thema kennt er sich aus: Zuletzt war der 37-Jährige, der am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln promovierte, beim Automobilhersteller Audi verantwortlich für personalpolitische Projektarbeit. 250 000 Menschen schauen sich pro Monat die Sendungen an. Finanziert wurde das Unternehmen durch Zugehör sowie 16 weitere Kapitalgeber. 2008 will das Unternehmen profitabel sein.

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1 KommentarAlle Kommentare lesen
  • 06.04.2009, 15:48 UhrSteve

    Der Aufbau sowie die Lesbarkeit der Seite sind äußerst fragwürdig. Selbst eine Nummerierung fehlt. in der Folfe muss der gesamte Text quer gelesen werden um die relevanten informationen zu erhalten. Note 6

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