Lokführer: Wieder drohen Streiks bei der Bahn

Lokführer: Wieder drohen Streiks bei der Bahn

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Kann sich mit den beiden anderen Bahngewerkschaften Transnet und GDBA nicht einigen: Lokführer-Gewerkschaftsboss Manfred Schell droht wieder mit Streik

Reisende müssen sich offenbar auch wieder auf Streiks bei der Deutschen Bahn einrichten. Der Vorsitzende der Lokführergewerkschaft GDL, Manfred Schell, hat die Drohung bekräftigt, schon Anfang März den Arbeitskampf wieder aufnehmen zu wollen.

Der Grundlagentarifvertrag, der mit allen drei Bahngewerkschaften abgeschlossen werden soll, sei unannehmbar, sagte Schell den „Ruhr Nachrichten“ (heutige Ausgabe). Deshalb sei Streik „unsere feste Absicht“, erklärte der Gewerkschaftsvorsitzende nach Angaben der in Dortmund erscheinenden Zeitung. Wenn bis zum 7. März kein unterschriftsfähiger Vertrag vorliege, müsse sich die Bahn wieder auf Arbeitsniederlegungen einstellen. Nach elfmonatigem Tarifstreit brauche man ein Ergebnis.

„Es macht keinen Sinn, den Abschluss weiter auf die lange Bank zu schieben.“ Mit dem Ende Januar vorgelegten Vertragsentwurf wolle die Bahn „uns fesseln und knebeln“, sagte Schell. So solle es etwa vom Gutdünken des Bahnvorstands und der Konkurrenzgewerkschaften abhängen, ob die GDL für ihre Mitglieder Tarifverträge bei einer Zeitarbeitsfirma abschließen dürfe. Auch solle sie sich verpflichten, langfristig keine Tarifforderungen für andere Berufsgruppen als die der Lokführer zu stellen. „Die GDL soll hier aller ihrer Rechte beraubt werden“, erklärte der Gewerkschaftsvorsitzende.

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