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Luftfahrt: Easyjet gibt Frankfurter Flughafen einen Korb

von Rüdiger Kiani-Kress und Henryk Hielscher

Der Billigflieger Easyjet, der sich jahrelang um Start- und Landerechte am Frankfurter Flughafen bemüht hatte, hat ein Angebot des Flughafen-Betreibers Fraport abgelehnt.

„Easyjet hätte jetzt eine größere Zahl von Flügen haben können“, sagte Fraport-Chef Stefan Schulte der WirtschaftsWoche. „Für den Winterflugplan 2011/12 haben sie sich aber dagegen entschieden.“ Damit gibt es weiterhin keine großen Billigflieger, die ab oder nach Frankfurt fliegen, obwohl Fraport am 21. Oktober eine neue Landebahn eröffnet und damit die Kapazitäten deutlich erhöht.

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Gut vorbereitet sieht sich der Flughafen für einen überraschenden Wintereinbruch, nachdem im vergangenen Jahr im Dezember deswegen für mehrere Tage der praktisch der Betrieb eingestellt werden musste. „Wir haben gut 60 neue Räumfahrzeuge angeschafft, so dass wir im Winter jetzt zwei Bahnen gleichzeitig räumen können“, so Schulte. „Dazu kommen zusätzliche Enteisungsfahrzeuge, spezielle Enteisungsflächen auf dem Vorfeld und viel mehr Personal.“

Optimistisch ist Schulte, dass Fraport schon bald bei seiner geplanten Auslandsexpansion in Lateinamerika zum Zuge kommt. „In Puerto Rico sind wir unter den sechs Bietern für den Hauptstadtflughafen in San Juan“, so Schulte. Auch in der Türkei wolle Fraport weiter zukaufen.

4 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 10.10.2011, 12:45 UhrAnonymer Benutzer: Jupp

    @audiatur - eine Stellungnahme im interview eines anderen? Scheinst ein echter Journalsiten-Vollprofi zu sein :-)

  • 09.10.2011, 03:06 UhrAnonymer Benutzer: Marcel.F.

    Jedoch ist nicht nur Easyjet sehr unflexibel bei den Checkin-Zeiten. bei bMi musste ich 10 Minuten wegen meines Sportgepäcks diskutieren. Gekostet hat es eine Übernachtung in Luton + Flug mit Easyjet. bA nicht viel besser...3 Minuten drüber, Flug ging 40 Minuten später...trotz ohne Gepäck keine boardkarte. Easy ist für günstiges Fliegen okay, aber nicht mehr! Mehr als 2 Stundenflüge sind auch unzumutbar...

  • 08.10.2011, 19:42 UhrAnonymer Benutzer: audiatur et altera pars

    Und wo bleibt die Stellungnahme von Easy-Jet?

    ist das im Journalismus heute nicht mehr üblich?

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