Luftfahrt: Lufthansa und NetJets vor Zusammenarbeit bei Privatjets

Luftfahrt: Lufthansa und NetJets vor Zusammenarbeit bei Privatjets

von Rüdiger Kiani-Kreß

Investmentlegende Warren Buffett und der neue Lufthansa-Chef Christoph Franz sind nicht nachtragend.

Vor genau drei Jahren zerbrach im Streit eine Kooperation zwischen Deutschlands größter Fluggesellschaft und dem weltgrößten Privatjet-Betreiber NetJets aus Buffetts Imperium Berkshire Hathaway. „Jetzt haben sich Lufthansa und NetJets auf eine Zusammenarbeit unter der Marke Lufthansa Private Jet geeinigt“, sagt eine mit dem Projekt vertraute Person.

Danach befördert NetJets künftig alle Passagiere, die bei Lufthansa einen der bis zu rund 20.000 Euro teuren Europaflüge im Geschäftsreiseflieger buchen. Lufthansa und NetJets wollten sich hierzu nicht äußern.

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NetJets arbeitete schon von 2005 bis Ende 2007 für Lufthansa. Die Zusammenarbeit endete nach Ansicht von Branchenkennern, weil NetJets der Lufthansa die zahlungskräftige Klientel abjagen wollte. Daraufhin übertrug Lufthansa das Privat-Geschäft der Swiss Private Aviation, einer Beteiligung ihrer Tochter Swiss.

Ende 2010 schloss Lufthansa die Swiss Private Aviation, weil sie Branchenkennern zufolge kein Geld verdiente. Dem Vernehmen nach buchten die Kunden die Luxusflieger nicht wie erwartet als Zubringer zu den Lufthansa-Langstreckenflügen in Frankfurt oder München, sondern für Strecken abseits der Drehkreuze.

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