Zunehmend ärgerlich findet der Airlinechef dagegen die Kritik von Lufthansa oder Air France, Emirates wachse nur weil das Unternehmen aufgrund von Staatshilfen Dumpingpreise anbieten könne. „Das ist völlig aus der Luft gegriffen“, sagt Clark. „Wir haben nie billigeres Benzin oder ähnliches bekommen.“ Mit Hinweis auf die Finanzprobleme des Emirates Dubai, dem die Linie gehört, fügt er hinzu. „Warum sollte unsere Regierung ausgerechnet jetzt damit anfangen.“
Falls das seine Widersacher nicht überzeuge, bietet er an, gegenüber der EU-Kommission seine das Bücher zu öffnen. „Die können gerne alle unsere Zahlen sehen und wenn sie irgendeine Staatshilfe finden, trete ich sofort zurück.“
Kritik an europäischen Regierungen
Dazu hält er die Subventions-Vorwürfe für unredlich. Wenn jemand Hilfe vom Staat bekomme, dann sind aus seiner Sicht eher die Europäer. "Uns hat Deutschland aufgrund einer uralten Verordnung gezwungen, auf bestimmten Routen wie nach Bangkok unsere Tickets nicht mehr billiger zu verkaufen als europäische Linien", sagt Clark. "Das gibt es in keinem anderen Land der Welt." Gleichzeitig werde Emirates nicht erlaubt, in Berlin oder Stuttgart zu landen, obwohl die Flughäfen das wollten. "Beides geht zu Lasten der Bürger und hilft vor allem der Lufthansa."
Dass der Flughafen Dubai hingegen deutlich niedrigere Landeabgaben verlange als Frankfurt oder Paris hält Clark für keine Verzerrung. "Diesen Vorteil bekommt jeder, der in Dubai landet", sagt Clark. Mit den günstigen Gebühren wolle Dubai den Flugverkehr fördern, weil der für Wohlstand und Arbeitsplätze sorge. So schafft ein neues Flugzeug mehr als 100 neue Stellen beim Personal an Bord und am Flughafen. "Wenn europäische Regierungen trotz steigender Arbeitslosigkeit dieses Wachstum nicht fördern, sondern durch hohe Landeabgaben bestrafen", sagt Clark, "dann dürfen Lufthansa und andere das bitte nicht uns vorwerfen, sondern ihren Regierungen."














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Alle Kommentare lesen13.03.2010, 11:02 UhrAnonymer Benutzer: Reisender
beim Service punkten! Das ist genau der richtige Weg. ich reise schon 30 Jahre regelmäßig und bin früher immer mit Europäische Airlines geflogen. Dies ist seit 10 Jahren vorbei. Mit Asiatischen und Golf Airlines bekomme ich einfach mehr für mein Geld. ich kaufe schon lange keine Tickets mehr bei der Lufthansa, KLM, Air France und CO.
12.03.2010, 13:21 UhrAnonymer Benutzer: Airliner
TC sollte besser sofort seinen Hut nehmen. Wenn er als CEO sagt, er könne zusätzliche Strecken mangels fehlender Flugzeuge nicht bedienen, träumt er! Flieger Neu,neuwertig oder sehr gut gebraucht gibt es z.Z. wir Sand am Meer. boeing und Airbus währen froh, aus dem Stornobereich Flieger liefern zu können. Aber Abu Dhabi wird wohl kein Geld dafür zur Verfügung stellen, da Emirates demnächst eh übernommen wird. Die bisherigen Leihgaben an Dubai und Emirates sprechen eine deutliche Sprache. Ethiat ist der Golf Winner!
12.03.2010, 13:17 UhrAnonymer Benutzer: Flying Roland
Go Cart-bahn:
Wenn die Fluggesellschaften der Golfstaaten erst so richtig loslegen, dann wird kein Mensch mehr in Frankfurt zum Umsteigen gezwungen sein. Die holen sich ihre Kunden aus Europa und anderswo vor Ort ab und fliegen die zum Umsteigen an den Golf.
Lange werden die Regierungen nicht mehr mauern können.
Wenn die Anteilseigner von VW oder Daimler aus der Golfregion von Stuttgart oder Hannover direkt in die Heimat fliegen wollen, werden die Regierungen schon hüpfen.
Der brutalmöglichste Umweltvernichter aus Hessen kann bald auf seinen neuen Pisten am Frankfurter Flughafen Go Cart-Rennen veranstalten. Man muss ja im Ruhestand auch noch etwas zu tun haben.