Lufthansa: Der Trick mit dem Zeitungsfach im Sitz

Lufthansa: Der Trick mit dem Zeitungsfach im Sitz

von Rüdiger Kiani-Kreß

Es klingt wie ein kleines Wunder. Die Lufthansa hat gestern einen neuen Sitz für ihre Europaflotte vorgestellt, der sowohl den Kunden als auch dem Unternehmen hilft. Doch am Ende ist es ein Trick.

Den Kunden bringt er mehr Komfort, weil sie künftig zwischen ihrer Rückenlehne und der Rückwand des Vordersitzes statt im Schnitt  57 Zentimetern nun gut 61 Zentimeter Platz haben.

Europas größter Fluglinie bringt es mehr Umsatz. Künftig stehen die Sitze fast vier Zentimeter näher beieinander. Das erlaubt der Linie zwei Reihen mehr in ihre Flieger zu schrauben und bis zu zwölf zahlende Kunden mehr mitzunehmen. Und da im Fluggeschäft einer mehr an Bord fast keine zusätzlichen Kosten verursacht, fließen die Einnahmen fast komplett in den Gewinn. Nach ersten Schätzungen bringt das 100 Millionen Euro im Jahr.

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Dahinter steckt keine echte Zauberei, sondern ein Trick. Zum einen hat Lufthansa die Polster an der Rückenlehne dünner gemacht. Schließlich brauchen die Kunden beim Anlehnen eher eine harte Stütze als ein weiches Kissen. Doch das bringt nur die Hälfte des mit Stuhlabstand und Beinfrei insgesamt acht Zentimeter großen Raumgewinns. Den Rest bringt das Fach für das Bordmagazin und den Katalog des Lufthansa-eigenen Warenhauses. Im neuen Sitz sind die nicht mehr vor den Knien, sondern auf Kopfhöhe. Denn da stören sie weniger.

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