Luxusautos: BMW heimst Rekordgewinne ein

Luxusautos: BMW heimst Rekordgewinne ein

Bild vergrößern

Neue Rekorde, neue Werke - und neue Risiken: Ein BMW-Mitarbeiter mit BMW-Emblem steht in einem Werk des Automobilherstellers

Die Menschen wollen immer mehr große, teure Luxusautos. Davon profitiert der Autobauer BMW. Nach den Konkurrenten Audi und Daimler stellte er seine Quartalszahlen vor. Und die sind rekordverdächtig.

Die USA und Europa bestellen immer mehr Geländewagen und Luxuslimousinen und auch in den Schwellenländern hält sich der Nachfrageboom. Daran verdient der bayerische Autobauer BMW: Der Gewinn sprang im ersten Quartal auf 1,2 Milliarden Euro nach 324 Millionen im Vorjahr. Auch der Umsatz wuchs – satte 28,9 Prozent ging es nach oben. Macht einen Umsatz von 16 Milliarden Euro. Von Januar bis März lieferte BMW knapp 383.000 Autos aus. Besonders gut liefen die Geschäfte für den Autobauer in den USA, Großbritannien und China.

"Wir haben ein neues Rekordergebnis erzielt und mehr Fahrzeuge verkauft als jemals zuvor in einem ersten Quartal", sagte Firmenchef Norbert Reithofer. Ziel für 2011 sei es, mehr als 1,5 Millionen Autos zu verkaufen. 

Anzeige

Die Kernmarken bringen es

Damit hatten die Analysten nicht gerechnet. Die prognostizierten zuvor einen Gewinn von 1,04 Milliarden. Dass der Nettogewinn sich tatsächlich fast vervierfachen würde, stand nicht auf der Rechnung. Besonders rentiert hat sich für BMW im ersten Quartal das Kerngeschäft: Die Autos der Marken Rolls-Royce, Mini und BMW machten zusammen ein Plus von 35 Prozent beziehungsweise 14,4 Milliarden Euro. Die Marge dieser Kernmarken beträgt fast zwölf Prozent, die Erlöse stiegen stärker als der Absatz. Das EBIT im PKW-Segment erhöhte sich auf 1,71 Milliarden Euro. Die Sparte Motorräder verlor leicht und brachte dem Konzern ein EBIT von 31 Millionen. Die Finanzdienstleistungen wie Leasing und Versicherungen bescherten BMW 403 Millionen Euro, im Vergleich zum Vorjahr ist das fast eine Verdopplung.

Reithofer sprach vom besten Jahresauftakt in der Unternehmensgeschichte. Der deutliche Absatzzuwachs sowie die konsequente Umsetzung der Strategie Number one hätten wesentlich dazu beigetragen, sagte er.

Vom anhaltenden Autoboom profitiert jedoch nicht nur BMW. Zwar lässt der Konzern die Konkurrenten Audi und Daimler hinter sich, das Rennen um die Absatzspitze bei den Premiumautos ist aber noch nicht zu Ende. Audi erreichte im PKW-Segment eine Rendite von gut 10,6 Prozent, Mercedes Benz brachte es auf  9,3 Prozent. Audi will bis 2015 mehr als 1,5 Millionen Wagen verkaufen und der Konkurrenz die Rücklichter zeigen. Und auch Daimler schätzt, noch in diesem Jahr so viele Autos zu verkaufen, wie nie zuvor. Wenn der Boom in den Schwellenländern anhält und auch die etablierten Märkte weiter kaufen, könnten alle drei Autobauer in diesem Jahr Absatzrekorde aufstellen.

Anzeige
Unternehmer stellen sich vor
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%