Luxusuhrenhersteller : A. Lange & Söhne kann Nachfrage nicht bedienen

Luxusuhrenhersteller : A. Lange & Söhne kann Nachfrage nicht bedienen

von Thomas Stölzel

Das Geschäft des Luxusuhrenherstellers A. Lange & Söhne boomt. Der neue Chef will international expandieren - aber ohne zweite Marke.

Wie der neue Chef Wilhelm Schmid in seinem ersten offiziellen Interview seit Amtsantritt im Januar der WirtschaftsWoche sagte, habe das Unternehmen aus Glashütte „einen Mangel an Fertigungskapazitäten, die Nachfrage nach unseren Uhren ist höher als das, was wir liefern können“. Das Unternehmen setzt pro Jahr rund 100 Millionen Euro um und beschäftigt 450 Mitarbeiter.

Um auch in Zukunft weiter zu wachsen, will der frühere BMW-Manager das Geschäft von A. Lange & Söhne weiter internationalisieren. „Unsere Präsenz in Brasilien, im Mittleren Osten, in Indien und China ist ein Thema, dass uns die kommenden zwei bis drei Jahre beschäftigen wird. Indien ist ausbaufähig. In China sind wir ganz am Anfang und in Brasilien auch.“ Derzeit ist Unternehmen mit vier eigenen Geschäften in Tokio, Seoul, Shanghai und Dresden vertreten.

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Plänen für die Einführung einer zweiten, preisgünstigen Marke erteilte der 48-jährige Schmid eine klare Absage. „Wir haben bei Lange gar keine Zeit, uns um eine zweite Marke zu kümmern“, sagte Schmid. „Eine solche würde erst Sinn ergeben, wenn wir mit dem Wachstum irgendwann mal am Ende sind. Das aber sehe ich für uns auch langfristig nicht.“ Die günstigste Lange-Uhr kostet 13 900 Euro.

Lange-Uhren gibt es derzeit nicht im Internet zu kaufen Den Online-Handel schließt Schmid aber vorerst aus. „Es wäre vermessen, Nein zu sagen“, so Schmid. „Aber die Frage stellt sich uns zurzeit nicht.“ Schmidt weiter: „Was aber in zehn Jahren sein wird, wissen wir nicht.

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