Maler der Moderne: Fondation Beyeler zeigt Fernand Léger: Vorbild für Pop-Art Künstler

Maler der Moderne: Fondation Beyeler zeigt Fernand Léger: Vorbild für Pop-Art Künstler

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Das Gemälde "La Grande Julie" des französischen Malers Fernand Leger. Auf der derzeitigen Kunstmesse Art Basel gehören die Werke des französischen Künstlers Fernand Leger (1881 bis 1955) zu den Preziosen

Auf der derzeitigen Kunstmesse Art Basel gehören die Werke des französischen Künstlers Fernand Léger (1881 bis 1955) zu den Preziosen. Auch für die Schweizer Fondation Beyeler zählt der Maler der Modernen zu den wichtigsten Künstlern des 20. Jahrhunderts.

Unter dem Titel „Fernand Léger. Paris - New York“ zeigt die renommierte Stiftung in dem Basler Vorort Riehen erstmals eine Retrospektive, die den Schwerpunkt auch auf die amerikanische Dimension seines Oeuvres setzt. Die Leihgaben stammen aus den größten öffentlichen und privaten Sammlungen weltweit. Die Ausstellung dauert bis zum 7. September.

„Wir besitzen von Léger 11 Werke. Neben Picasso und Klein ist er damit einer der wichtigsten Künstler in unserer Sammlung“, sagte der Leiter der Stiftung, Sam Keller, der bis vor einem Jahr noch Direktor der Art Basel war, der weitweit wichtigsten Messe für Gegenwartskunst. Beyeler gehört zum meistbesuchten Museum der Schweiz und besitzt eine erstklassige Sammlung moderner Klassiker. Die Ausstellung beginnt mit Frühwerken wie „Contraste de formes“ (etwa: Kontrast von Formen), unzählige zylinder- und kugelförmige blaue und rote Flächen, die wild durcheinander purzeln, und endet mit seinem farbenprächtigen Spätwerk, zu dem das Figurenwerk „Les acrobates polychromes“ (etwa: Farbige Akrobaten) gehört sowie die beiden Frauen mit Blumen „Deux femmes tenant des fleurs“.

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Zwischen diesen Arbeiten hängen Gemälde von Robert Rauschenberg, Roy Lichtenstein und Ellsworth Kelly, die den Einfluss Légers auf die Generation der Pop-Art Künstler zeigen sollen. Bei der Gegenüberstellung spielen der Aspekt der Assemblage, das Sujet und die Farbmodulation eine wesentliche Rolle. Légers Werk zeichnet sich durch eine eigenwillige Variante des klassischen Kubismus aus. Der Maschinen und Technik begeisterte Künstler spielte mit konstruktiven Flächen, röhrenförmigen Volumen und vor allem mit reklamehaften Farben.

„Léger kann hier als Vater der Pop-Art entdeckt werden“, resümiert der Kurator Philippe Büttner eines der Ziele der Ausstellung. Einige diese Künstler bauen eindeutig auf Légers Bildkonzept auf. Das trifft für Roy Lichtenstein und seinen von Reklamen in Tageszeitungen und Comicheften inspirierten Abbildungen der Alltagskultur zu, vor allem aber für die geometrischen Formen, leuchtenden Farben und klaren Konturen des 85-jährigen Ellsworth Kelly.

Bei James Rosenquist und Robert Rauschenberg jedoch wirkt die Gegenüberstellung nicht immer überzeugend, was nichts an der Qualität der Ausstellung ändert. Sie vereint die bedeutendsten Werke Légers, darunter auch erstmals drei Ausführungen von „Frau in Blau“. Erst in diesem Mai wurde eine „Frau in Blau“ für 39,2 Millionen Dollar versteigert. (www.beyeler.com)

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