Manager: Haderthauer: Zu viele mittelmäßige Männer in Führungspositionen

Manager: Haderthauer: Zu viele mittelmäßige Männer in Führungspositionen

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CSU-Generalsekretärin Christine Haderthauer

CSU-Generalsekretärin Christine Haderthauer fordert Parteien und Unternehmen auf, mehr Spitzenpositionen mit Frauen zu besetzen.

Sie sei erst zufrieden, „wenn genau so viele mittelmäßige Frauen wie mittelmäßige Männer in Führungspositionen sind“, sagte die bayerische Politikerin der WirtschaftsWoche. Und weiter: „Das gilt für die Wirtschaft genau so wie für die Politik.“ Gute Frauen kämen zwar auch nach oben, mittelmäßige Männer hätten es aber leichter.

Die CSU-Generalsekretärin stützt damit den Kurs ihres Parteivorsitzenden Erwin Huber, der die „Verweiblichung“ der Traditionalisten-Partei strategisch vorantreibt. Allerdings bisher mit mäßigem Erfolg: Für die bayerische Landtagswahl am 28. September hat die CSU gerade einmal 17 Direktkandidatinnen nominiert, bei 91 Kandidaten insgesamt.

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Auch hat im bayerischen Landtag keinen einzigen Ausschussvorsitz eine CSU-Frau inne. An der Basis sieht es noch düsterer aus: Lediglich einer der zehn mächtigen Bezirksvorsitzenden-Posten ist mit einer Frau besetzt.

Der Vormarsch der Frauen in der CSU ist kein selbstlaufender Prozess, vor allem nicht an der traditionalistischen Basis. Oft haben Frauen keine Lust, sich überhaupt durch die häufig frustrierende Orts- und Bezirksvereinsarbeit zu quälen.

„Da sind die Männer manchmal leidensfähiger“, so Haderthauer gegenüber der WirtschaftsWoche. Laut Gerda Hasselfeldt, CSU-Politikerin und stellvertretende Bundestagspräsidentin, hat jedoch eine Frau, die es ohne Quote geschafft hat, einen Posten zu erklimmen, „dann auch Einfluss – eben weil sie keine Quotenfrau ist.“

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