HB DÜSSELDORF. Der Vorstand der früheren Westdeutschen Landesbank wird damit von bisher acht Mitgliedern auf nunmehr sieben Mitglieder verkleinert. Dabei werden auch die Aufgaben neu verteilt. Wegen eines deutlichen Gewinneinbruchs im Investmentbanking in den ersten sechs Monaten des Jahres hatte WestLB-Chef Thomas Fischer bereits Konsequenzen angemahnt. Puffer ist seit 2002 bei der Landesbank. Das Investment Banking verantwortet künftig WestLB-Vorstand Robert Stein, der auch für das internationale Kundengeschäft und den Bereich Vermögensverwaltung zuständig ist. WestLB-Vorstand Norbert Emmerich übernimmt zusätzlich zum Deutschland-Geschäft den Bereich vermögende Privatkunden. Im April 2005 hatte die WestLB dieses Geschäft nach dreijähriger Unterbrechung wieder aufgenommen. Mit dem Kauf der Weberbank soll das Geschäft mit Millionären einen Schub bekommen. WestLB-Chef Thomas Fischer erklärte, dass das Investment Banking jetzt der Schwerpunkt des Bankumbaus sei. Im ersten Halbjahr 2005 wurde im Investment Banking der WestLB ein starker Gewinnrückgang offenkundig. Auch die Ratingagenturen wiesen auf Handlungsbedarf in diesem wichtigen Geschäftsbereich des Bankkonzerns hin. Die Trennung von Puffer war bereits nach der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen vor knapp zwei Wochen durchgesickert. Bei der Aufsichtsratssitzung der WestLB AG am Dienstagabend wurde dieser Schritt nun offiziell.
Manfred Puffer muss Bank verlassen: WestLB-Chef Fischer greift durch
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