
Wie eine aktuelle BrandIndex-Analyse zeigt, hat Deutschlands zweitgrößte Drogeriemarktkette dm mit durchschnittlich 78 BrandIndex-Punkten nicht nur unter den untersuchten Anbietern das beste Image: Die Marke steht aktuell sogar an der Spitze der gesamten Einzelhandelsbranche. Von den Verbrauchern wird bei dm das Preis-Leistungs-Verhältnis und auch die Qualität sehr gut bewertet.
Der drittgrößte deutsche Anbieter Rossmann schneidet im Imagevergleich ebenfalls gut ab. Mit im Schnitt 71 BrandIndex-Punkten wird die Marke nur wenig schlechter bewertet als Imageführer dm. Lediglich bei der Gruppe der Unter-30-Jährigen ist der durchschnittliche Abstand zu dm etwas größer: Statt sieben beträgt er bei jüngeren Drogeriekunden zehn BrandIndex-Punkte.
Schlecker hat schlechte Werte
Weit abgeschlagen liegt der Marktführer Schlecker mit durchschnittlich minus 0,4 Punkten auf dem letzten Platz. Immer wieder sackten hier die BrandIndex-Werte in den vergangenen Monaten in den negativen Bereich - nur wenige Einzelhandelsmarken im BrandIndex erreichen noch schlechtere Ergebnisse.

Anfang des Jahres lagen die Werte von Schlecker noch bei durchschnittlich zehn Punkten, doch nach den Vorwürfen um die Überwachung von Mitarbeitern im April, verlor die Marke stark an Boden. Im Gegensatz zu anderen Einzelhandelsunternehmen, die sich ähnlichen Vorwürfen ausgesetzt sahen, hat es Schlecker bislang nicht geschafft, wieder aus dem Imagetief herauszukommen. Auffallend ist auch, dass sich das von den Befragten bewertete Preis-Leistungs-Verhältnis seit Februar deutlich verschlechtert hat.
Die vor rund einem Jahr von Schlecker übernommene Drogeriekette Ihr Platz schneidet mit im Schnitt 13 Indexpunkten insgesamt zwar besser ab, von dm- oder Rossmann-Niveau ist die Marke im BrandIndex aber noch weit entfernt. Mit 47 Punkten schneidet die Handelskette Müller ab. Neben klassischen Drogerieartikeln verkauft Müller auch Produkte aus anderen Bereichen wie Mode oder Multi-Media.
Zur Untersuchung: Der BrandIndex ist ein Markenmonitor. Auf der Basis einer täglichen Befragung von 1000 Personen ermöglicht es tagesaktuelle Imageanalysen von über 500 Marken aus 20 Branchen.









